Amnesty International Gruppe 1117

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Gruppe 1117

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Um einen Einblick in die Arbeit unserer Amnesty-Gruppe zu bieten, veröffentlichen wir an dieser Stelle Berichte über vergangene Aktionen. Viel Spaß beim Lesen!

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25.05.2016

Podimusdiskussion zum Thema Polizei

Hier ein etwas später Bericht zu der Podiumsdiskussion zum Thema "Anonyme Polizei in Niedersachsen", die wir im Mai 2016 zusammen mit der Grünen Jugend veranstaltet hatten. Den Bericht haben wir nach Absprache mit der GJ von deren Homepage übernommen.

"Am 25.5. fand die gemeinsam von amnesty international und GRÜNER JUGEND organisierte Podiumsdiskussion zur Kennzeichnungspflicht statt, an der über 150 Zuschauer*innen teilnahmen. Eine breite Mehrheit sowohl auf dem Podium, als auch im Publikum sprach sich für die sofortige Einführung der individuellen und anonymisierten Kennzeichnung von Polizist*innen aus. Es diskutierten:
Hartmut Seltmann, amnesty international, Polizeidirektor a.D., Mitglied der Länderkommission zur Verhütung von Folter
Dietmar Schilff, Landesvorsitzender Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen
Meta Janssen-Kucz, innenpolitische Sprecherin Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen
Christoph Lehmann, Vorsitzender SPD Göttingen
Moderation: Friedrich Selter, Superintendent evangelische Kirche Göttingen
Christoph Lehmann ersetzte den kurzfristig abgesprungenen Ulrich Watermann (innenpolitischer Sprecher SPD Landtagsfraktion).

Im Laufe der Diskussion wurde aus Sicht von ai und GJ deutlich: Eine individuelle Erkennbarkeit von Polizeibeamt*innen ist eine fundamentale Voraussetzung für einen demokratischen Staat, der auf Transparenz gegenüber seinen Bürger*innen setzt und Vertrauen in sein Handeln fördern möchte. Die Kennzeichnung ermöglicht die individuelle Überprüfbarkeit von Vorwürfen gegenüber Polizist*innen und bietet dadurch auch einen Schutz vor Generalverdacht gegenüber den Beamt*innen. Eine individuelle und anonymisierte Kennzeichnung, die datenschutzrechtliche Aspekte konsequent beachtet, ist eine Win-Win-Situation sowohl für Bürger*innen als auch für Polizist*innen. Aus diesem Grund ist sie in vielen europäischen Ländern und auch in mittlerweile sechs deutschen Bundesländern unstrittiger Standard.

Diesen juristisch-objektiven Gründen stellen die Gegner*innen der Kennzeichnung vorwiegend emotionale Betrachtungsweisen gegenüber. Das am Ende vorrangige Argument, die Kennzeichnungspflicht sei ein Misstrauensvotum gegenüber den einzelnen Polizeibeamt*innen, muss gegenüber fachlichen Argumenten aus Sicht von ai und GJ aber in jeden Fall zurückstehen. Zudem es in den Reihen der Polizei keine geschlossene Ablehnung der Kennzeichnung gibt, wie insbesondere von Seiten der GdP oft suggeriert wird. Die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen hat deswegen sogar einen eigenen Vorschlag für eine Kennzeichnung eingebracht, wie Meta Janssen-Kucz darlegte.

ai und GJ ziehen aus der Podiumsdiskussion den Schluss: Die rot-grüne Landesregierung muss die Kennzeichnungspflicht sofort einführen. Das aktuell präferierte Modell, lediglich Gruppen von 3 bis 4 Beamt*innen kenntlich zu machen, ist nicht ausreichend, da auch hier eine lückenlose Aufklärung nicht gänzlich gewährleistet werden kann. ai und GJ fordern deshalb eine anonymisierte eindeutige Kenntlichmachung von Beamt*innen in allen Bereichen."

Ein Link zu einem Audiomitschnitt findet sich hier: http://gj-goettingen.de/va20160525_kennzeichnungspflich_audiomitschnitt/

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5.06.2017

Fahrradtour zum Pfad der Menschenrechte

Am 5.6.2017 fand eine vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Göttingen organisierte Radtour zum Pfad der Menschenrechte statt. Der Pfad der Menschenrechte ist ein ca. 10km langer Rundwanderweg nahe der Burg Plesse nördlich von Göttingen, auf dem in ca. 300 meter Abstand Schilder mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte angebracht sind. Wie in den letzten Jahren auch wurden wir vom ADFC Göttingen eingeladen die Radtour zu begleiten und am Pfad der Menschenrechte über dessen Entstehungsgeschichte und unsere Menschenrechtsarbeit zu berichten. Wir haben zu der Fahrradtour neben einigen Infomaterialien auch eine Petition zum Thema 'Meinungsfreiheit in der Türkei' mitgebracht und uns sehr über die Unterstützung und das Interesse der Teilnehmer gefreut.

Wir danken dem ADFC Göttingen für die Ünterstützung!

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Aktion gegen Guantanamo

23.04.2016

Aktion gegen Guantanamo

Vertreter der sechs Amnesty-Gruppen im Bezirk Göttingen-Kassel, darunter drei aus Göttingen und Bovenden, trafen am Samstag in Göttingen unter der Leitung von Stephan Dewald, Kassel, zu ihrer jährlichen Bezirksversammlung zusammen. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Berichte aus den einzelnen Gruppen über ihr unterschiedliches Bemühen, der UN-Menschenrechtskonvention in Deutschland und in aller Welt mehr Geltung zu verschaffen. Der Besuch von Präsident Obama in Hannover am Wochenende bot den Amnesty-Mitgliedern nach ihrer Bezirksversammlung noch Gelegenheit, in der Fußgängerzone in Göttingen auf ein noch nicht eingelöstes Versprechen des Friedensnobelpreisträgers Obama hinzuweisen. Er hatte angekündigt, während seiner Amtszeit das von den USA gegen jedes Völkerrecht auf Kuba betriebene Gefangenenlager Guantanamo aufzulösen. Nach einer einstudierten Choreographie wurden aus rieseigen Buchstaben die Wörter GUANTANAMO…..NO abwechselnd in die Höhe gehalten.

Die Idee zu der friedlichen Protestaktion der Amnesty-Mitglieder fand unter vielen Besuchern der Fußgängerzone lebhafte Zustimmung.

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GottSegneDiesenUeberfall

14.11.2016

Bericht:Gott segne diesen Überfall

Film und Gespräch am 14.11.2016

Trotz des sehr unangenehmen Wetters fanden sich so viele Interessierte zum Film- und Gesprächsabend im großen Saal der reformierten Gemeinde ein, dass immer noch mehr Stühle bereit gestellt werden mussten. Die Zeitzeugin Diet Eman schildert sehr lebendig und persönlich ihre Motivation und ihre Erfahrungen während des zweiten Weltkriegs in Holland, als sie gemeinsam mit ihrem Verlobten verfolgte Juden vor der Deportation rettete. Durch die Auseinandersetzung mit dieser faszinierenden Frau stellen sich die Fragen über Formen des Widerstands und der Zivilcourage, oder woher der Mut für das gefährliche Vorgehen kommen kann und schließlich auch die Frage, wie man selber sich in ähnlicher Situation verhalten hätte. Im Anschluss an den Film kam es zum Austausch von z.Zt. sehr persönlichen Beiträgen. Abgerundet wurde der Abend mit einem Bezug zu weiteren Veranstaltungen der Reihe zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus) und heutigen MenschenrechtsverteidigerInnen, die dann auch mit Hilfe von Petitionslisten unterstützt werden konnten. Veranstaltet von amnesty international Göttingen (Gruppe 1117) in Kooperation mit der Reformierten Gemeinde Göttingen im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade.


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23.10.2016

Gegen das Vergessen und Verschwindenlassen!

Leider ist das gezielte Verschwindenlassen von Personen in vielen Staaten an der Tagesordnung. Damit hoffen die Verantwortlichen, dass die „Verschwundenen“ in Vergessenheit geraten und damit auch deren oft kritische Meinung. So z.B. der Journalist Ebrima Manneh aus Gambia. Er wurde am 11. Juli 2006 in den Redaktionsräumen einer Zeitung mutmaßlich von Angehörigen des Geheimdienstes festgenommen. Seitdem ist er in verschwunden. Sowohl der Geheimdienst als auch die Regierung bestreiten jedoch jegliche Beteiligung an der Festnahme. Seit über 10 Jahren ist der Journalist jetzt „verschwunden“. Unsere amnesty Gruppe setzt sich seit langem dafür ein, dass sein Schicksal aufgeklärt wird.

Damit Ebrimah Manneh und andere „verschwundene“ Menschen nicht in Vergessenheit geraten, soll ein Baum an sie erinnern. Und wer könnte das besser, als ein Baum der selber vom Verschwinden bedroht ist. Der Speierling ist ein fast in Vergessenheit geratener sehr seltener Wildobstbaum und der größte „Rosenbaum“.

Am Sonntag, 23.Oktober 2016 luden Gruppen von amnesty international und die Bürgerstiftung Bovenden zu der Baumpflanzung eines Speierlings auf einer wunderschönen freien Fläche im Dursley-Park (an der Sportanlage am Südring 56 in Bovenden) ein. Sie wurden dabei unterstützt von der Forstverwaltung Reinhausen und der Gemeinde Bovenden. Sie waren behilflich bei der Standortwahl und werden auch in Zukunft helfen, für das Wachsen und Gedeihen des Baumes Sorge zu tragen.

Die Pflanzung wurde musikalisch von einem Posaunenchor umrahmt und der auf seltene Baumarten spezialisierte Bovender Professor Kausch von Schmeling erläuterte die Bedeutung des Speierlings. Nachdem der Baum gepflanzt und auf amnesty-Petitionslisten unterschrieben wurde, wurde es langsam kühl und der von Familie Kausch spendierte Speierling-Schnaps kam dann sehr gut an.

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25.06.2016

Theateraufführung: "Ready For Boarding"

Am 25.06.2016 wurde Ready For Boarding" des Brachland-Ensembles im Deutschen Theater Göttingen aufgeführt. Das Stück setzt den CIA-Folterbericht, der 2014 vom Ausschuss des US-Senats veröffentlicht wurde eindrucksvoll in Szene. Mit diesem Bericht ist der Öffentlichkeit ein Dokument zugänglich gemacht worden, das die Unternehmungen der CIA im Nachgang des 11. Septembers einsichtig werden lässt.

Ein Radiobericht über die Aufführung des Theaterstücks in Göttingen ist HIER zu finden.

Im Anschluss an die Aufführung des Theaterstücks in Göttingen fand ein Nachgespräch gemeinsam mit Gruppenmitgliedern von Amnesty International und dem Ensemble statt.

Wir danken dem Brachland Ensemble für die intensive Arbeit an diesem Theaterstück und haben uns sehr gefreut, dass eine Aufführung in Görringen möglich war.

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11.06.2016

Ausstellungseröffnung: Kunst als Protest

Am 11. Juni 2016 eröffneten wir gemeinsam mit der Künstlerin Maryam Schipper die Ausstellung "Kunst als Protest". Ein Teil der großformatigen, oft sehr farbintensiven Werke waren eine deutliche Anklage gegen Menschenrechtsverletzungen und die beigefügten Texte ergänzten diese mit zum Teil sehr persönlichen und eindringlichen Worten. Weitere Werke betonten die Hoffnung auf Veränderung und friedvollere Zustände. Insgesamt eine eindrucksvolle Ausstellung. Auf der Vernissage kam es nach den einleitenden Worten, Musik und Sekt zu regem Austausch zwischen den BesucherInnen. Auch an unserem Stand fanden längere Gespräche der interessierten Gäste statt. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, hat noch die Chance am Fr. 24.6 von 15-18 Uhr und am Sonntag, 26.6 von 11-16 Uhr im Gemeindesaal der St. Michael Gemeinde, Turmstraße 6 in Göttingen.

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Prof. Dr. W. Machleidt bei der Fortbildung

18.05.2015

Bericht: Fortbildung zum Thema Dokumentation von Folter (im Rahmen der Anti-Folter Kampagne)

In Kooperation mit dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (ntfn) veranstalteten wir am 30.5.2015 eine interessante Fortbildung im Bildungszentrum der Universitätsmedizin Göttingen.

Zunächst berichtete Martin Roger (gerade wiedergewähltes Vorstandsmitglied von amnesty international Deutschland, zuständig für das Themenfeld Asyl und Flüchtlinge) über die geschichtliche Entwicklung von internationalen Standards zur Feststellung von Folter. Diese begann als 1996 türkische Menschenrechtler und Ärzte die Initiative ergriffen, um eine einheitliche Dokumentationsrichtlinie zu erstellen. Im nächsten Vortrag beschrieb Dr. med. Gisela Penteker (Menschenrechtspreisträgerin der Ärztekammer in Dyabakir, Türkei) mit Hilfe von konkreten Beispielen den Einsatz von Folter in der Türkei und auch die Situation in Deutschland. Dieser persönliche Bericht, der auch den sehr hohen kontinuierlichen Einsatz von MenschenrechtlerInnen in der Türkei zeigte, war sehr eindrucksvoll.

Als letzter Redner am Vormittag erläuterte Holger Furtmeyer aus München (Mitherausgeber der deutschen Ausgabe des Handbuchs zum Istanbul Protokoll) die internationalen rechtlichen Standards des Folterverbots und die Bedeutung des Istanbul Protokolls. Das Istanbul-Protokoll zeigt die aktuellen Möglichkeiten zum Nachweis von Folterspuren und gibt konkrete Untersuchungs- und Dokumentationsstandards vor. Sowohl die UN Generalversammlung als auch die UN-Menschenrechtskommission hat die Mitgliedsstaaten aufgerufen, die Prinzipien des Istanbul-Protokolls zu beachten. Es damit ein international wichtiges Instrument im Kampf gegen die Folter.

Nach einer kurzen Mittagspause stellte Prof. Dr. med. Wielandt Machleidt (emeret. Leiter der Abteilung für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover) in seinem Vortrag psychische Konsequenzen von Folter vor und die Chancen und Probleme bei der deren Feststellung. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden sehr engagiert in berufsspezifischen Gruppen, welche Probleme und Chancen sie bei der Dokumentation von Folter in ihrem Berufsfeld sehen.

Nach dieser sehr informativen und gelungenen Veranstaltung hoffen wir auf eine weiterhin gute Kooperation sowohl mit dem ntfn, als auch mit der Krankenpflegeschule und den ReferentInnen.

Holger Furtmeyer (unten) und Prof. Dr. med. Wielandt Machleidt (oben) bei Ihren Vorträgen.

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Anziehen des Traktors

18.05.2015

Bericht: Jubiläum Menschenrechtspfad

Die Jubiläumsveranstaltung am 18.5. war des Menschenrechtspfades an der Burg Plesse war wieder ein voller Erfolg. Nach einer kurzen Eröffnungsrede von Michael Bokemeyer (amnesty Bovenden) und musikalischer Begleitung machten sich insgesamt 5 verschiedene Gruppen mit Traktoren, dem Fahrrad sowie einem Bus auf den Weg entlang des Plessepfades. An den Schildern mit den Artikeln der Menschenrechte wurden Texte von Schauspieler/innen des Jungen Theaters vorgetragen und wir berichteten selbst über aktuelle Themen aus der Menschenrechtsarbeit. Dabei gab es ernste Themen, aber auch einiges zur Erheiterung. Auch ein zeitweise nicht mehr anspringender Traktor konnte uns nicht aus der Ruhe bringen. Im Anschluss an die Rundtour haben wir uns im Plessehof gestärkt und weiter diskutiert. Es wurden Petitionen für aktuelle Fälle (Briefe gegen das Vergessen) unterzeichnet. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Organisatoren für den interessanten Tag!

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Informationsstand im Deutschen Theater

23.01.2015

Bericht: Stück "Zerbombt" im Deutschen Theater

Das Deutsche Theater Göttingen hatte uns eingeladen, dass Stück „Zerbombt“ (www.dt-goettingen.de/stueck/zerbombt/) zu begleiten. So empfingen wir am 23.1.2015 die Theatergäste mit einem Informationsstand. Nach dem die Besucher und Besucherinnen nach diesem sehr drastischen und intensiven Stück etwas Luft geholt hatten, fand im Theatersaal ein sehr interessantes Nachgespräch statt an dem ca. 60 Personen teilnahmen. Eingeleitet wurde dieses durch Erfahrungen in Zusammenhang mit dem Balkankrieg von einem schweizer Journalisten. Sehr engagiert und eindrucksvoll nahmen sowohl er als auch die Regisseurin, die SchauspielerInnen und die Dramaturgin zu den Hintergründen und Intentionen des Stückes Stellung. Die furchtbaren Auswirkungen von Krieg und Gewalt in alle menschlichen Lebensbereiche wurden sehr deutlich dargestellt und mit klaren gesellschaftspolitischen Appellen verbunden. Dies konnten wir durch kurze Statements ergänzen und boten die Möglichkeit sich konkret zu engagieren und Appellbriefe zu unterschreiben. Hierbei forderten wir intensive Aufklärung der im CIA-Folterbericht öffentlich gewordenen Folterpraktiken und Verurteilung der Täter. (Näheres unter www.stopfolter.de).

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3. Workshop: Mund auf - aber wie?

17.01.2015

Bericht:3. Workshop: Mund auf - aber wie?

Mittlerweile zum dritten Mal führten wir am 17.1.2015 einen Workshop zum Umgang mit diskriminierenden Parolen und Sprüchen durch. Mit Elementen aus dem von Prof. Margarete Boos mitentwickelten Göttinger Zivilcouragetraining und Übungseinheiten zu stimmlicher Präsenz von dem Sprecherzieher und Rhetoriktrainer Ulrich Gohlke entstand ein mittlerweile bewährtes Kurztraining. Auch dieses Mal war das Training in die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus eingebettet () und fand in bewährter Kooperation in den Räumen der khg in Göttingen statt. In diesem Jahr fanden sich kurzfristig statt der eigentlich vorgesehenen 15 insgesamt 21 TeilnehmerInnen ein. Sie setzten sich sehr engagiert mit den Inhalten auseinander und erprobten unterschiedliche Verhaltensweisen. Auf diese Weise begannen sie ihr eigenes Verhaltensrepertoire zu erweitern und sich besser auf konkrete Eingriffsmöglichkeiten im Alltag vorzubereiten. Auch die ausgelegten Informationen über Zivilcourage und die Arbeit von amnesty wurden gut genutzt. Wir freuen uns über die sehr positiven Rückmeldungen am Ende des Workshops und hoffen auf eine gute Fortführung.

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Briefmarathon

23.09.2014

Bericht: Briefmarathon

Dein Brief kann Leben retten! Diese Gründungsidee von Amnesty International führen wir jedes Jahr zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, mit dem Briefmarathon fort. Auch 2014 beteiligten sich wieder weltweit Hundertausende Menschen an der Aktion: die weltweit größte Briefaktion für Menschen in Gefahr. Auch in Göttingen und in Holzminden nutzen viele die Gelegenheit sich ganz konkret für Menschen einzusetzen, deren Menschenrechte verletzt werden. In diesem Jahr ging es um Raif Badawi (Saudi-Arabien), Chelsea Manning (USA), Moses Akatugba (Nigeria), Paraskevi Kokoni (Griechenland) und um Liu Ping (China).

Im Göttinger Café Dabis Kaffestube wurden über 120 Apellbriefe Briefe geschrieben und von der Fachschaft Soziales in Holzminden wurden über 130 Briefe erstellt.

Nähere Informationen zu den Menschen, um die es beim Briefmarathon ging:

Saudi-Arabien: Raif Badawi gründete eine Webseite für öffentlichen Meinungsaustausch. Sein Engagement für mehr Meinungsfreiheit in seinem Heimatland kam ihn teuer zu stehen: Zehn Jahre Haft und 1.000 Peitschenhiebe.
USA: Chelsea Manning, vormals bekannt als Bradley Manning, gab vertrauliche Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks weiter. Sie wurde dafür zu 35 Jahren Haft verurteilt.
Nigeria: Moses Akatugba wurde im Alter von 16 Jahren festgenommen und letztes Jahr zum Tode verurteilt - weil er Mobiltelefone gestohlen haben soll. In der Haft zwang man ihn mit massiver Folter, die Tat zu "gestehen".
Griechenland: Die Romni Paraskevi Kokoni und ihr kleiner Sohn wurden im Oktober 2012 in Etoliko auf offener Straße angegriffen, ihr Neffe bewusstlos geschlagen. Die Behörden ignorieren den Rasssimus gegen Roma in Griechenland.
China: Die Bürgerrechtlerin Liu Ping sitzt im Gefängnis, weil sie Korruption angeprangert hat. Vor Gericht gab sie an, in der Untersuchungshaft gefoltert worden zu sein.

Nähere Infos sind online.

Raif Badawi wurde zu 1.000 Peitschenhieben verurteilt - und das nur, weil er in Saudi-Arabien sagte, was er wollte.

Briefkasten in Dabis Kaffeestube, in den die unterschriebenen Briefe eingeworfen werden konnten.

Teelichter mit den Portraits der Menschen, um die es dieses Jahr beim Briefmarathon ging.

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Stop Folter

23.09.2014

Bericht: Göttingen gegen Folter

Am Samstag den 23. August 2014 war unsere Gruppe in der Göttinger Innenstadt (vor dem neuen Rathaus) trotz des zum Teil sehr regnerischen Wetters mit einem Infostand zur weltweiten Kampagne "Stop Folter" vertreten. Dort wurden Petitionen für Moses Aktuba aus Nigeria und Claudia Medina Tamariz aus Mexico unterzeichnet, die beide Opfer schwerer Folter wurden. Es handelt sich dabei nicht um Einzellfäle, sondern es wird in 141 Ländern der Welt gefoltert und misshandelt.

Wer an dem Tag nicht zu uns gefunden hat, kann die Petitionen auch immer noch online unterzeichnen und es gibt die Möglichkeit, sich an einer Fotoaktion zu beteiligen. Wir danken allen Göttingern, die dies schon während unseres Standes getan haben.

Raif Badawi wurde zu 1.000 Peitschenhieben verurteilt - und das nur, weil er in Saudi-Arabien sagte, was er wollte.

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Radtour mit amnesty

03.08.2014

Bericht: Radtour zum Pfad der Menschenrechte

Am 3. August fand eine vom ADFC Göttingen organisierte Radtour statt, bei der unter anderem der Göttinger Pfad der Menschenrechte (ein ca. 10 km langer Rundwanderweg nahe der Burg Plesse) angefahren wurde.

Die Organisatoren der Radtour hatten unsere Amnesty-Gruppe wie auch in den letzten Jahren gefragt, ob wir die Tour begleiten und am Menschenrechtspfad kurz etwas zu dessen Entstehungsgeschichte und der Idee dahinter erzählen könnten. Das haben wir sehr gerne gemacht. Die ca. 20 Teilnehmer der Radtour waren sehr interessiert und haben auch gerne die Möglichkeit wahrgenommen sich mit einer Unterschrift auf unserer Petitionsliste für Ebrima Manneh einzusetzen.

Wir danken dem ADFC Goettingen für die Einladung und die Unterstützung!

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Open flair 2014 in Eschwege

23.08.2014

Bericht: Open Flair Festival Eschwege

Am 8. und 9. August haben wir die Gruppe von Amnesty International Eschwege bei ihrem Infostand beim open flair Festival unterstützt. Es wurden Fälle aus Belarus behandelt, z.B. der des zu 6 Jahren Haft verurteilten ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Mykalau Statkevich und des Falls Ihar Tsikhanyuk. Ihar Tsikhanyuk wurde bedroht und misshandelt, nachdem er versucht hatte, einen Verein zur Förderung der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen offiziell eintragen zu lassen.

Wir bedanken uns bei der Gruppe in Eschwege, dem Festival, den vielen Unterstützern der Petitionen und für den Zuspruch und die Diskussionen zu unserer Arbeit.

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ClubkinoWadjda

28.06.2014

Bericht: "Das Mädchen Wadjda" im Clubkino

Am 16.06. wurde im Clubkino der Uni Göttingen der Film "Das Mädchen Wadjda" gezeigt. In dem ersten Spielfilm der je in Saudi-Arabien gedreht wurde, erzählt die Regisseurin Haifa al-Mansur die Geschichte der 10-jährigen Wadjda, die für Ihren Traum - Fahrrad zu fahren - kämpft. Immer wieder wird in dem Film die Situation von Frauen in der Saudi-Arabischen Gesellschaft thematisiert. Nicht nur Wadjdas kampf fürs Fahrradfahren steht hier im Mittelpunkt, sondern auch ganz alltägliche Probleme ihrer Mitschülerinnen und ihrer Mutter. So wurden zwei Mitschülerinnen dabei erwischt wie sie Ihre Fußnägel lackierten und Wadjdas Mutter kann nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren, da in Saudi-Arabien Autofahren für Frauen verboten ist.

Wir haben den Film mit einem kleinen Infostand begleitet, an dem wir über Frauenrechte in Saudi-Arabien informiert haben. Viele Besucher des Films nutzten auch die Möglichkeit sich durch eine Unterschrift auf unseren Petitionslisten für die Rechte von Frauen in Saudi-Arabien einzusetzen.

Wir möchten an dieser Stelle dem Team vom Clubkino Göttingen für die gute Zusammenarbeit danken!

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GalgenQuadratisch

17.05.2014

Bericht von Infostand in der Innenstadt

Am 17.05 hat unsere Amnesty-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Amnesty Gruppe 1121 einen Infostand zum Thema Todesstrafe in der Göttinger Innenstadt organisiert. Vieler GöttingerInnen haben die Möglichkeit genutzt unsere Petitionen gegen die Todesstrafe zu unterzeichnen.

Der Einsatz gegen die Todesstrafe ist natürlich auch online möglich: Hier geht es zu einer Online-Petition. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Vielen Dank auch der Göttigner Amnesty Gruppe 1121 für die gute Zusammenarbeit.

Viele Passanten haben sich bei uns über die Todesstrafe informiert und wollten etwas dagegen unternehmen.


Mit der Ausstellung "Das letzte Mahl" haben wir auf das Thema Todesstrafe hingewiesen

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KekseQuadratisch

22.05.2014

Bericht vom Amnesty Infoabend

Bei selbstgebackenen Amnesty-Keksen haben die beiden Göttinger und die Bovender Amnesty-Gruppen am 22.05 über ihre Arbeit informiert.

Wir haben uns sehr über die vielen Interessenten gefreut, die in einer der lokalen Amnesty-Gruppen mitmachen oder sich einfach nur über unsere Arbeit informieren wollten.

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Das Internat Solling

08.05.2014

Bericht zum ai-Workshop im Internat Solling

Am 4. Mai 2014 gestalteten wir mit Schülern und Schülerinnen des Internats Solling einen interessanten Workshop zum Thema Folter. Die Teilnehmenden beteiligten sich sehr engagiert an der Diskussion unter dem Motto „Folter auf der Anklagebank“ – und das an einem Sonntagnachmittag in ihrer Freizeit!
Im Anschluss an den angeregten Austausch über die Zulässigkeit von Folter wurde über konkrete Arbeitsweisen von amnesty international berichtet, sowie über Möglichkeiten des eigenen Engagements im Einsatz für die Menschenrechte. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde in der „Abendansprache“ gemeinsam mit zwei Schülerinnen dem gesamten Internat eine kurze Präsentation über MenschenrechtlerInnen und die Arbeit von amnesty international vorgestellt.
Wir verabschiedeten uns vom Internat Solling mit der gegenseitigen Versicherung, dass wir diese gelungene Kooperation fortsetzen möchten.

Folter auf der Anklagebank

Teilnehmende am Workshop von amnesty international – in der Mitte Herr Meisieck, Leiter des Seminarfachs Menschenrechte im Internat Solling.

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05.03.2014

Bericht zum Vortrag im GDA Wohnstift Göttingen

Im Göttinger Wohnstift GDA in der Charlottenburger Straße stand am Samstagmorgen, dem 22.2.2014 in der Vortragsreihe „Welt und Wissen“ das Thema Menschenrechte auf dem Programm. Drei Mitglieder unserer amnesty Gruppe stellten bekannte und weniger bekannte Männer und Frauen vor, die sich aktiv für die Menschenrechte einsetzen. Der Titel des Vortrags lautete „Nelson Mandela, Aung San Suu Kyi .... viele mehr - Einsatz für die Menschenrechte?!“
Vor einem interessierten Publikum wurden Möglichkeiten des Einsatzes für die Menschenrechte vorgestellt. Neben Beispielen von MenschenrechtsverteidigerInnen aus unterschiedlichen Ländern der Welt wurden auch Aktivitäten direkt hier in Göttingen aufgezeigt. Schließlich wurde hinterfragt, ob das Engagement für Menschenrechte überhaupt einen Effekt habe. Eindrucksvolle Rückmeldungen z.B. von ehemaligen politischen Gefangenen machten deutlich, dass auch kleine Beiträge von Einzelnen einen großen Einfluss haben können. Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele der BesucherInnen die Möglichkeit, sich an einem Informationsstand weiter zu informieren und sich selber einzusetzen. So unterschrieben z.B. viele eine Petition für die Freilassung des chinesischen Menschenrechtlers Xu Zhiyong oder unterstützten uns finanziell. Vielen Dank dafür!

Mitglieder der Göttinger amnesty international Gruppe (Leon Rückert, Andrea Wendt, Nils Bartels) und Frau Hofmann, die in Zusammenarbeit mit Frau Hansen und Frau Schulz vom Kulturreferat des GDA die Durchführung des Vortrags ermöglichte.

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Photowettbewerb

08.01.2014

Bericht über den Fotowettbewerb

„Wo sind deine Rechte?“ von Amnesty International Göttingen

Von Menschenrechten wird allerorts und immer wieder gesprochen. Aber wo begegnen uns Menschenrechte im Alltag? Seit Anfang des Jahres hatte die Göttinger Gruppe 1117 von Amnesty International zu einer ungewöhnlichen Suche eingeladen. Im Rahmen des Fotowettbewerbs „Wo sind deine Rechte?“ wurde nach fotographischen Antworten für folgende Frage gesucht: "Wo sind das Recht auf Bildung, auf Religionsfreiheit, auf Bewegungsfreiheit, die Freiheit von Wissenschaft und Kunst und die anderen Menschenrechte zu finden?“

Dieser Einladung, sich kreativ mit den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander zu setzen, kamen zahlreiche Teilnehmende nach. Der Jury aus Fotographen, Künstlern und Mitgliedern von Amnesty International fiel bei den sehr unterschiedlichen Einsendungen die Auswahl schwer. Schließlich fiel der erste Preis auf eine Arbeit zum Thema Religionsfreiheit, die von einer Hamelner Schülergruppe eingereicht wurde.

Mit diesem Bild belegten Kai Neubauer, Marvin Hölscher, Moritz Salm, Finn Berger, Jona Marschner und Justin Brackhahn den Ersten Platz des AI-Photowettbewerbs

Auch der zweite Preis geht an eine Gruppe (Kai Neubauer, Marvin Hölscher, Moritz Salm, Finn Berger, Jona Marschner und Justin Brackhahn).Sie schreiben dazu: „Wenn man das Recht auf Freiheit nicht hat, könnte man in Gefangenschaft andere Rechte nicht ausüben, z.B.: man könnte nicht in die Schule gehen, nicht heiraten und nicht frei arbeiten. Wir haben das Menschenrecht so umgesetzt, dass auf dem Foto gefesselte Hände zu sehen sind, weil diese ein Zeichen für Gefangenschaft darstellen.“

Der zweite Preis setzt sich mit den elementaren Freiheitsrechten auseinander.

Der dritte Preisträger Matthias Kohn bezieht sich auf das Recht auf einen angemessenen Wohn- und Lebensraum (Artikel … der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte). Erläuternd schreibt er zu seinem Bild „ In dem Chaos auf dem Foto lebt seit 3 Jahren ein junger Mann in Lehre (Niedersachsen) da ihm das Amt sämtliche Zuschüsse verweigert.“

Mit diesem Bild belegte Matthias Kohn den Dritten Platz.

Wir von Amnesty Göttingen möchten den Preisträgern herzlich gratulieren und uns bei allen Teilnehmern bedanken. Wir waren war beeindruckt davon, wie vielfältig die Einsendungen waren. Es wurden die unterschiedlichsten Rechte thematisiert und künstlerisch sehr unterschiedlich umgesetzt. Die Verwirklichung und Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stellt weiterhin das Ziel von amnesty international dar: in über 150 Ländern der Welt und auch hier in Göttingen.

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DesdeVortrag

14.11.2013

Bericht: Bedrückender und zugleich ermutigender Vortrag von Mehmet Desde

Zum Hintergrund: Mehmet Desde fuhr im Juni 2002 zu der Beerdigung seines Vaters in der Türkei. Dort wurde der deutsche Staatsbürger von Beamten einer Anti-Terroreinheit verhaftet. Sie warfen ihm vor, Mitglied einer illegalen Organisation zu sein, hielten ihn vier Tage lang fest und folterten ihn. Nach sechsmonatiger Untersuchungshaft in einem Hochsicherheitsgefängnis kam er zwar frei, durfte das Land aber nicht verlassen und wurde in einem unfairen Prozess auf der Grundlage von erfolterten Aussagen schuldig gesprochen. Nach dem erzwungenen Aufenthalt von sechs Jahren und drei Monaten kehrte Mehmet Desde im Oktober 2008 nach Deutschland zurück. Mittlerweile hat er erfolgreich vor dem internationalen Gerichtshof gegen seine Behandlung in der Türkei geklagt.

Beklemmend ist sein Bericht über seine Haftbedingungen und die erlittene Folter. Seit dem habe sich sein Leben vollkommen verändert. Er habe danach die Wahl gehabt entweder alles zu vergessen – was nicht möglich sei – oder davon zu berichten und sich dafür einzusetzen, dass die vielen Menschen, die weiterhin weltweit gefoltert werden nicht vergessen werden und die Menschenrechte respektiert werden. Er habe sich für diesen zweiten Weg entschieden. In seinem eindrucksvollen Vortrag vor ca. 40 Zuhörenden berichtete Mehmet Desde weiterhin über die Unterstützung bzw. unterbliebene Unterstützung. In einer kurzen TV-Reportage des NDR wird auf die unterschiedlichen Reaktionen der deutschen Öffentlichkeit auf zwei zur selben Zeit in der Türkei inhaftierten deutsche Staatsbürger deutlich. Zum einen der 17 jährige Marco, der wegen sexueller Kontakte zu einer Minderjährigen in der Türkei inhaftiert wird und dessen Fall in allen Medien und von höchsten Repräsentanten (Merkel und Steinmeier) thematisiert wird. Während sich für die unrechtmäßige Haft von Mehmet Desde kaum jemand interessiert.

Schließlich beschreibt Mehmet Desde wie wertvoll die Unterstützung durch die erhaltenen Briefe für ihn war. Nachdem amnesty international ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen anerkannt und weltweite Apellaktionen für ihn gestartet hatte, erhielt er mehr als 6000 Briefe. Diese Briefe hätten ihm Mut und Kraft gegeben und wesentlich dazu beigetragen, dass er diese schwierige Zeit überstand. Damit werde der häufig formulierte Zweifel, dass das Schreiben eines einfachen Briefes doch nichts gegen Menschenrechtsverletzungen bewirken könne widerlegt.

In der begleitend zum Vortrag präsentierten Ausstellung „Briefe ins Gefängnis- Eine Ausstellung des Mitgefühls“ wird eine Auswahl der insgesamt über 6000 Briefe und Postkarten aus aller Welt gezeigt, die Mehmet Desde erhielt. Diese sind zum Teil ernst aber auch bunt und lustig, für ihn seien die Briefe ein Fenster zur Welt draußen gewesen. Und für mich als langjähriges amnesty Mitglied, das schon viele Briefe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen geschrieben hat, eine große Ermutigung weiter zu machen. Oder wie Mehmet Desde sagt: man sollte nicht erst lange abwägen, ob ein Einsatz für die Menschenrechte denn überhaupt etwas bringen könne, man solle es einfach tun. Wer es nicht versucht, hat schon verloren.

Ausstellung und Vortrag fanden im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade 2013 zum Thema: „Solidarisch?“ in Kooperation mit dem Ökumenischen Arbeitskreis Frieden, der Bovender amnesty Gruppe und der St. Johannis-Gemeinde statt.

Einige Eindrücke der Plakatausstellung "Briefe ins Gefängnis"

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25.11.2013

Bericht der Filmvorführung "Can't be silent" im Lumiere Göttingen"

Am 24.10. haben sich einige Gruppenmitglieder im Lumière den Film "Can't be silent" angesehen, eine beeindruckende Dokumentation über musikalisch talentierte Asylbewerber, die gemeinsam mit dem Musiker Heinz Ratz und seiner Band "Strom und Wasser" auf Deutschland-Tournee gegangen sind (www.cant-be-silent.de). Die Flüchtlinge bewegen sich hier zwischen zwei Extremen: auf der Bühne werden sie bejubelt, aber nach den Konzerten sind sie dazu gezwungen, ein Dasein in Isolation und ständiger Angst vor der Abschiebung zu fristen. Im Anschluss an den Film konnten wir viele Unterschriften für unsere Petition an den griechischen Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz, Nikos Dendias, sammeln, in der wir ihn auffordern, die illegalen Zurückweisungen und die willkürliche Inhaftierung von Flüchtlingen zu beenden.Hier der Link zur entsprechenden Online-Petition.

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14.08.2013

5 Jahre Leben – basierend auf der wahren Geschichte des Deutsch-Türken Murat Kurnaz

Wir begleiteten die Aufführungen des Films 5 Jahr Leben im Lumière vom 15-17.7.2013 mit Unterschriftenlisten zur Freilassung von weiterhin in Guantanamo- Inhaftierten. Weitere Informationen zu diesem sehr sehenswerten Film: Murat Kurnaz verbrachte fünf Jahre s eines Lebens im US-Gefangenenlager Guantánamo – unter menschenrechtswidrigen Bedingungen, ohne jemals eines Verbrechens angeklagt zu werden, ohne ein Gerichtsverfahren zu erhalten. Obwohl er in Deutschland geboren und aufgewachsen war und seine Unschuld als erwiesen galt, setzte sich die deutsche Regierung lange nicht für seine Freilassung ein. Murat Kurnaz ist seit fast sieben Jahren wieder in Freiheit. Ein Problem der Vergangenheit ist seine Geschichte jedoch nicht. Denn erstens hat US-Präsident Obama sein Versprechen Guatanamo zu schließen, bis heute nicht eingelöst. Noch immer sind dort über 160 Personen inhaftiert, die nie ein rechtsstaatliches Verfahren erhalten haben. Zweitens hat Obama zwar die früher in dem Lager praktizierte Folter verboten, für die begangenen Menschenrechtsverletzungen wurde jedoch bis heute niemand zur Verantwortung gezogen. Die Geschichte von Murat Kurnaz führt die im Namen des „Krieges gegen den Terror“ begangenen Menschenrechtsverletzungen eindrücklich vor Augen und erinnert daran, dass dieses Unrechtsregime bis heute weiter besteht – mit fataler Signalwirkung für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit. Die Gefangenen von Guantanamo müssen rechtsstaatliche Verfahren erhalten oder freigelassen werden. Guantanamo muss geschlossen werden - sofort! Weitere Informationen auf unserer Homepage und unter https://www.amnesty.de/2013/5/6/jetzt-im-kino-fuenf-jahre-leben sowie http://www.amnesty.de/guantanamo

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20.04.2013

Amnesty-Infostand in der Göttinger Innenstadt

Am Samstag, den 20.4.2013 nutzten viele Menschen das schöne Wetter aus, um durch die Göttinger Innenstadt zu schlendern. Unsere Gruppe nutzte die Gelegenheit, um mit einem Info-Stand auf die völker- und menschenrechtswidrige Praxis der USA in Guantánamo Bay aufmerksam zu machen. Neben allgemeinen Informationen zu Guantánamo boten wir die Möglichkeit, sich an einer Petition zum Fall Hussain Almerfedi zu beteiligen. Wir freuen uns, in Angesicht der Anzahl der gesammelten Unterschriften und der Vielzahl an InteressentInnen von einem vollen Erfolg unseres Info-Stands sprechen zu können!

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09.04.2013

Amnesty macht Schule - Zu Besuch in der IGS Göttingen

Unsere Amnesty-Gruppe wurde von einem Lehrer der IGS Göttingen eingeladen eine 10. Klasse der IGS zu besuchen und die Schüler über die Ziele und die Methoden von Amnesty zu informieren. Die SchülerInnen hatten im Unterricht bereits ausführlich über die Menschenrechte gesprochen und zeigten großes Interesse daran, welche Möglichkeiten es gibt sich für die Menschenrechte einzusetzen.

Wir sprachen mit den Schülern darüber, dass öffentlicher Druck ein effektives Mittel zur Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen sein kann und stellten Ihnen an einem konkreten Beispiel eine wichtige Aktionsform der Arbeit von Amnesty vor: Die Eilaktionen oder Urgent Actions, mit denen die Rechte akut bedrohter Menschen geschützt werden können.

Nachdem wir die Schüler mit einigen Informationen versorgt hatten, arbeiteten sie in Gruppenarbeit aktiv zu weiteren Aktionsformen. Nach einer ca. 20-minütigen Arbeitsphase trugen die Gruppen ihre Ergebnisse vor: Eine Rede, ein Flyer, ein Plakat, eine Radiosendung und ein kurzes Straßentheater wurden vorgestellt/aufgeführt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Schülern für Ihre kreative und aktive Mitarbeit bedanken und hoffen dass ihnen die von uns gestaltete Schulstunde ebenso viel Spaß gemacht hat wie uns.

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thelady

28.01.2013

"The Lady" im Clubkino

Und wieder einmal begleiteten wir einen Film des Clubkinos mit einer kurzen Ansprache und Informationen zum Thema des Films, in diesem Fall zu Aung San Suu Kyi, für die sich amnesty international viele Jahre eingesetzt hat. Viele Interessierte kamen im Anschluss an den Film, informierten sich und unterschrieben Petitionslisten für MenschenrechtsverteidigerInnen, die - wie Aung San Suu Kyi unter Einsatz ihres Lebens - für die Menschenrechte eintreten. Unser besonderer Dank gilt auch den Leuten vom Clubkino für die gute Kooperation.

Aung San Suu Kyi wurde bereits im Jahre 2009 von Amnesty die Auszeichnung "Botschafterin des Gewiissens" verliehen. 2012 konnte sie diesen Preis dann in Dublin entgegennehmen - weitere Infos sind hier zu finden.


Das Team des Clubkinos der Uni Göttingen mit einigen Mitgliedern unserer Amnesty-Gruppe.

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20.01.2013

Amnesty beim Fernwehfestival 2013

Auch in diesem Jahr nahmen wir mit einem Kurzvortrag zum Thema "Menschenrechte und Reisen" am Fernwehfestival teil. Ergänzend zu den Reiseberichten im Rahmen des Festivals wurden Informationen zur Situation der Menschenrechte in diesen Ländern dargestellt.

Weitere Informationen fanden die Besucher des Fernwehfestivals an unserem Infotisch. Hier haben wir auch viele Unterschriften für unsere Petition zur freilassung politischer Aktivisten in Algerien gesammelt. Weitere Informationen zur Petition und ein Link für eine Email-Petition sind hier zu finden.

Wir danken den Organisatoren des Göttinger Fernwehfestivals für die gute Zusammenarbeit und freuen uns schon auf das nächste Fernwehfestival!


Die Referentin Andrea Wendt bei Ihrem Vortrag.

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26.01.2013

Workshop: Mund auf - aber wie?

Im Workshop "Mund auf - aber wie? - Umgang mit Parolen und Sprüchen" setzten sich die Teilnehmenden angeregt auf unterschiedliche Weise mit selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungen und rassistischen Äußerungen auseinander. Im ersten Teil wurden mit Hilfe von Rollenspielen konkrete Erlebnisse der Teilnehmenden bearbeitet und hilfreiche Verhaltensstrategien identifiziert. Diese wurden anschließend in ein sozialpsychologisches Modell der Hilfeleistung eingeordnet. Margarete Boos (Prof. für Sozial- und Kommunikationspsychologie und Mitentwicklerin des Göttinger Zivilcourage-Impulstrainings, Göttingen) gab hierbei Hinweise auf Ansatzpunkte und Hindernisse für Zivilcourage im Alltag. Im zweiten Teil leitete Ulrich Gohlke (Kommunikationstrainer, Berlin) konkrete Übungen zur mentalen, körperlichen und stimmlichen Präsenz an, die ein couragiertes Auftreten fördern und unterstützen können. Und abschließend stand das Thema Schlagfertigkeit auf dem Programm. Auch hier erwiesen sich die vielfältigen Äußerungen aus der Gruppe als sehr anregend. Diese wurden von Andrea Wendt (von der Göttinger amnesty international Gruppe 1117) durch Ideen aus Schlagfertigkeitstrainings ergänzt. Am Ende des 4,5 stündigen Trainings gaben die Teilnehmenden sehr positive Rückmeldungen. Auch wenn noch viel mehr zu machen und zu vertiefen gewesen wäre, so wurde doch dazu beigetragen, dass alle Beteiligten sich gestärkt für den Umgang mit zukünftigen diskriminierenden und rassistischen Situationen sehen.

Das Training fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ statt, näheres unter: www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de statt.

Die Organisatoren des Workshops (von links nach rechts): Margarete Boos (Prof. für Sozial- und Kommunikationspsychologie und Mitentwicklerin des Göttinger Zivilcourage-Impulstrainings, Göttingen), Ulrich Gohlke (Kommunikationstrainer, Berlin) und Andrea Wendt (Amnesty International Göttingen - Gruppe 1117)

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14.12.2012

Amnesty macht Schule - zu Besuch in der IGS Göttingen

Auf Einladung besuchten wir am 14.Dezember 2012 eine zehnte Klasse der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule in Göttingen. Nach einer kurzen Informationsphase stand die Arbeit mit Appellfällen der aktuellen Kampagne im Mittelpunkt. Obwohl es Freitagnachmittag war, setzten sich die Schüler und Schülerinnen engagiert mit den konkreten Einzelfällen auseinander und wir informierten über Möglichkeiten aktiv zu werden und sich für die Verwirklichung der Menschenrechte einzusetzen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Einladung bedanken!

Auf dem Foto: Mitglieder unserer Amnesty-Gruppe mit einem Lehrer und einem Schüler der IGS Göttingen.

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PortraitSanad

25.12.2012

Von einem Regime zum Nächsten

ein Bericht von Wagma Hayatie

Der ägyptische Blogger Maikel Nabil Sanad berichtete in Göttingen über den noch langen Weg Ägyptens zur Demokratie

„Ägypten zwischen Militärgerichtsprozessen und Blasphemie-Anklagen“. Das war das Thema des dreißigminütigen Vortrages von Maikel Nabil Sanad, einem ägyptischen Blogger, der aufgrund seiner scharfen Kritik an der Militärführung im April 2011 inhaftiert und verurteilt wurde. Erst nach seinem Hungersstreik und mit Internationaler Unterstützung ( unter anderem von Amnesty International) wurde er im Rahmen einer Generalamnestie im Januar 2012 wieder freigelassen.

Die schwere Zeit im Gefängnis ließ Sand jedoch nicht verstummen. Auch Ende Oktober 2012 nahm Sanad keinen Blatt vor dem Mund und kritisierte im gut gefüllten zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen das massive Vorgehen des ägyptischen Militärs gegen Demonstranten auf dem Tahir-Platz. Gegenstand seiner Kritik war zudem die Machtgier des Militärs, die nach dem Sturz Mubaraks die Macht im Staat an sich gerissen hat.

Ferner beklagte Sanad die Praxis der Blasphemie-Anklagen und berichtete von einigen Fällen. Unter der Regierung Mohammed Mursis, der der Muslimbruderschaft angehöre, werde jeder, der sich religionskritisch äußere, wegen Gotteslästerung angeklagt. Sogar Kinder müssten sich vorsehen, nichts Muslimkritisches zu sagen. Das widerspreche dem Grundsatz der freien Meinungsäußerung, sagte Sand, der nach eigenen Angaben ein Atheist ist.

Nach dem Vortrag, welcher durch kurze Videoclips veranschaulicht wurde, stellte das interessierte Publikum Fragen zur aktuellen politischen Lage in Ägypten, über die Machtverstrickungen und über der Rolle des Westens im Konflikt, die Sanad beantwortete.

Abschließend bleibt Folgendes festzuhalten: Sanads Vortrag gab einen guten Einblick in die aktuelle politische Situation in Ägypten und machte deutlich, dass das Land noch einen langen Weg vor sich hat, ehe es sich als eine Demokratie bezeichnen kann. Der Sturz Husni Mubaraks war nur der Anfang.

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27.06.2012

der fall vanunu

Vom 15.12.2011 bis zum 27.06.2012 wurde das Theaterstück "der fall vanunu", das die Göttinger Theatergruppe "Stille Hunde" in Kooperation mit unserer Amnesty Grüppe konzipiert hat insgesamt zehn mal aufgeführt. Das Stück erzählt die Geschichte von Mordechai Vanunu, für dessen Freiheitsrechte sich unsere Amnesty-Gruppe schon seit vielen Jahren einsetzt.

Hier könnt ihr einen detaillierten Bericht über das Theaterstück von Wagma Hayatie, einem Mitglied unserer Amnesty-Gruppe, lesen.

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14.06.2012

„Kein Frieden in den Mauern Ost-Jerusalems“ – Die israelisch-palästinensische Rechtsanwältin Manal Hazzan-Abu Sinni berichtete in Göttingen über ihre Menschenrechtsarbeit

Amnesty International organisierte im Juni 2012 eine Vortragsreise der israelisch-palästinensischen Rechtsanwältin Manal Hazzan-Abu Sinni, Leiterin der Rechtsabteilung der katholischen Menschenrechtsorganisation „Society of St. Yves“, durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die „Society of St. Yves“ unterstützt die arabische Bevölkerung in ihrem Kampf um die Durchsetzung ihrer Rechte u.a. bei Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Familienzusammenführung und Verlust der Wohnung. In ihrer Arbeit konzentriert sich die Organisation vor allem auf Jerusalem und das südliche Westjordanland. Auf Einladung unserer Gruppe machte Frau Manal Hazzan-Abu Sinni am 14.06.2012 auch in Göttingen Station und berichtete an diesem Tag gleich zweimal über ihre Arbeit und die Menschenrechtssituation in Ost-Jerusalem. Der erste Vortrag fand nachmittags im ZHG der Georg-August-Universität statt, den zweiten Vortrag hielt sie am Abend im Holbornschen Haus. Beide Vorträge waren gut besucht und das Publikum brachte viel Interesse entgegen, sowohl hinsichtlich der allgemeinen politischen und menschenrechtlichen Lage in Ost-Jerusalem, als auch konkret zu der Arbeit der Rechtsanwälte der „Society of St. Yves“. So wurden im Anschluss viele Fragen gestellt und es entwickelten sich rege Diskussionen. Begleitet wurden beide Veranstaltungen von uns mit einem Informationsstand, an dem Infomaterialien und Petitionen ausgelegt waren.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei der Referentin Manal Hazzan-Abu Sinni für Ihre eindrücklichen Vorträge bedanken. Wir wünschen ihr für Ihre weitere Arbeit alles Gute.

Manal Hazzan-Abu Sinni bei ihrem Vortrag in Göttingen

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21.07.2012

Preisverleihung am THG

In den Räumen des THG wurde Anfang des Jahres die Ausstellung zum 50. Geburtstag von amnesty international gezeigt. Hierbei wurde über Menschenrechte informiert und auch wie sich jeder und jede gegen Verletzungen der Menschenrechte einsetzen kann. Begleitend zur Ausstellung wurde ein Menschenrechtsquiz durchgeführt. Mit 9 richtigen von 10 Antworten erreichte Shirin Ahmadi Naini (Mitte) den ersten Platz.

Auf dem Photo: Drei der Gewinnerinnen des amnesty - Menschenrechtsquiz mit Mitgliedern unserer Amnesty Gruppe

WIR MÖCHTEN AN DIESER STELLE NOCH EINMAL ALLEN GEWINNERN DES QUIZ "50 JAHRE AMNESTY" GRATULIEREN!

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10.12.2011

Vortrag zur Menschenrechtslage im Bahrain

Den Abschluss unserer Woche der Menschenrechte im Weltladen bildete der Vortrag eines Arztes aus dem Bahrain, der die Menschenrechtslage in seinem Heimatland zum Thema hatte. Der Vortrag fand am 10.12.2011, dem internationalen Tag der Menschenrechte statt. Mit einem einleitenden Film und der folgenden Darstellung der aktuellen Lage verschaffte Mohamed raoof Hasan den Zuhörern einen besonders authentischen Eindruck zu den Geschehnissen des „Arabischen Frühlings“ im Ölstaat Bahrain. Er erzählte vom Niederschlag der Demonstrationen mit Waffengewalt unter der saudischen Armee, die Untersagung von medizinischer Versorgung verletzter Demonstranten und die Repression und Folter, der sich medizinisches Personal aussetzen muss. Zudem ging er auf die Unterdrückung objektiver Berichterstattungen, das fehlende Einmischen westlicher Regierungen und die Rolle des Internets ein. Wir wünschen Mohamed alles Gute und möchten uns auf diesem Wege nochmals für seinen beeindruckenden Vortrag und die damit verbundenen Mühen bedanken.

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27.11.2011

Bericht: Konzertlesung von Dieter Schenk und Vitold Rek

Am 27.11.2011 fand die Konzertlesung Die Krakauer Burg  - Der Wawel von Dieter Schenk und Vitold Rek im Holbornschen Haus statt. Die Lesung bot interessante und bedrückende Einblicke in die Machtzentrale des Generalgouverneurs Hans Frank in der Zeit von 1939 – 45. Wie haben SS Polizei und Gestapo „deutsche Sicherheit und Ordnung“ von dort aus organisiert, welche Privilegien nahmen sie für sich rücksichtslos in Anspruch und wie setzten sie den täglichen Rassenwahn um? Dieter Schenk bot mit seiner Lesung Eindrücke in den Alltag des Terrorregimes. Die beeindruckende und facettenreiche Musik des Kontrabassisten Vitold Rek unterstrich und intensivierte das Erleben. So verließen die Besucher und Besucherinnen mit nachdenklich und mit starken Eindrücken das Holbornsche Haus.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem VVN-BdA im Rahmen der Reihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“statt. [[http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Konzertle

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10.12.2011

Bericht: Die "Woche der Menschenrechte" im Göttinger Weltladen

des 50-jährigen Jubiläums von Amnesty International feierten Amnesty International Göttingen und derGöttinger Weltladen in der Woche vom 5.-11. Dezember die Woche der Menschenrechte. Der Göttinger Weltladen war eine Woche lang festlich geschmückt und die 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte waren über den ganzen Laden verteilt. Zudem wurde zu jedem Getränk ein Artikel der Menschenrechte seviert und es lagen weitere Informationen und eine Petition auf einem Amnesty-Infotisch bereit.

Die Besucher des Weltladens konnten ihr (ggf. neu erworbenes) Wissen über die Menschenrechte in unserem Geburtstagsquiz testen. Wir haben uns über die rege Beteiligung am Quiz gefreut und werden die Gewinner im Laufe des Januars 2012 ihre Gewinne zusenden. Zu gewinnen gab es ein 6 monatiges Probeabo des Amnesty-Journal, 5 Amnesty-Kerzen und 5 Amnesty-Kalender für das Jahr 2012. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Den Abschluss fand die Woche der Menschenrechte mit einer Veranstlatung zu einem aktuellen Thema, dem „arabischen Frühling“. Neben den nordafrikanischen Staaten erheben sich aktuell auch im „Ölstaat“ Bahrain viele Menschen für ihre Rechte. Ein Arzt aus dem Bahrain berichtete am Sa. 10.12 in einem Vortrag eindrücklich von den Geschehnissen in seinem Heimatland.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich beim Göttinger Weltladen für die gute Zusammenarbeit bedanken!

Wer sich für die Lösung des Geburtstagsquiz interessiert, findet diese unter weiterlesen

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28.08.2011

Bericht: Radtour zum Pfad der Menschenrechte

Am Sonntag, den 28. August fand eine vom ADFC Göttingen organisierte Radtour zum Hünstollen, zur Burg Plesse und zum  Pfad der  Menschenrechte statt. Amnesty  International begleitete diese ca. 40 km lange Tour und stand für Fragen rund um die Menschenrechte zur Verfügung.

Aus Anlass des 60. Geburtstags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurde der Pfad der Menschenrechte von Göttinger amnesty Gruppen in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Reinhausen realisiert. Auf einem Rundwanderweg über ca. 10 km treffen die Wanderden auf 16 Tafeln, die mit den Artikeln der Menschenrechtserklärung bekannt machen. Der Pfad beginnt auf dem Parkplatz östlich des Haupteingangs der Plesseburg, ca. 10 km nördlich von Göttingen.

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29.06.2011

Bericht: Infostand am Göttinger Marktplatz

Aus Anlass des Internationalen Tags zur Unterstützung der Opfer der Folter am 26. Juni informierten wir am Samstag, den 26.06.2011  auf dem Marktplatz über die Situation in Ägypten. Misshandlungen und Folter auf Polizeiwachen, in Gefängnissen und in Haftanstalten des Geheimdienstes waren in Ägypten jahrelang an der Tagesordnung. Betroffen waren nicht nur politische Aktivisten oder mutmaßliche Straftäter, sondern auch Frauen, Kinder und Männer, gegen die kein konkreter Tatverdacht bestand. Die Verantwortlichen für Folter konnten sicher sein, dass sie ohne Strafe davon kommen. Mit dem durch die friedlichen Massenproteste ausgelösten Wandel in Ägypten besteht nun die historische Chance, Folter und Misshandlung wirksam zu beenden. Wir fordern daher von der ägyptischen Regierung, Folter und Misshandlung öffentlich zu verurteilen und gegenüber den Sicherheitskräften klar zu stellen, dass Übergriffe unter keinen Umständen toleriert werden. Weiterhin sollten alle Foltervorwürfe umgehend und umfassend untersucht werden und diejenigen, die für Folter verantwortlich sind und waren in fairen Gerichtsverfahren zur Rechenschaft gezogen werden. [[''> Wer am Samstagmorgen keine Möglichkeit hatte direkt diese Forderungen zu unterstützen, kann dies jetzt durch mit der [[http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/?ac

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31.05.2011

Bericht: 'The Green Wave' im clubkino

Am Montag, den 2.05.2011 hat das clubkino in Kooperation mit Amnesty International Göttingen den Film The Green Wave gezeigt. An unserem Informationsstand boten wir den Kinobesuchern neben Informationen zu Menschenrechtsverletzungen im Iran auch die Möglichkeit sich für die Verbesserung der dortigen Menschenrechtslage einzusetzen. Viele Kinobesucher nahmen diese Möglichkeit wahr und unterstützten uns mit ihrer Unterschrift auf unseren Petitionslisten. [[''> An dieser Stelle möchten wir noch einmal dem Team vom clubkino Göttingen für die gute Zusammenarbeit danken. Wir freuen uns schon auf den nächsten Film.

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13.04.2011

Bericht: Der Film Budrus beim Filmfestival uebermut

Am 27.03 wurde der Film em>Budrus (USA) im Rahmen des Filmfestivals „ueber Mut“ im Göttinger Kino Lumiere gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte der kleinen palästinensische Ortschaft Budrus, in der knapp anderthalbtausend Menschen leben. Seit 2002 baut die israelische Regierung an einer Trennungsanlage, die letztendlich zu 85% auf palästinensischem Gebiet und unter anderem quer durch Budrus verlaufen soll. Im Mittelpunkt des Films von Julia Bacha stehen der palästinensische Aktivist Ayed Morrar und seine 15-jährige Tochter Iltezam, denen im Laufe des Protestes Außergewöhnliches gelingt.

Im Anschluss an den sehr empfehlenswerten Film fand eine Diskussionsrunde mit einer Gesprächspartnerin aus der Region statt. Unsere Amnesty-Gruppe bot den Besuchern des Films darüber hinaus die Möglichkeit sich über die Menschenrechtslage in Israel/Palästina zu informieren und mit einer Unterschrift auf unseren Petitionslisten für die Menschenrechte aktiv zu werden. Hier ein Photo von unserem Infostand:

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06.02.2011

Bericht vom Fernwehfestival 2011

Unsere Amnesty-Gruppe beteiligte sich auch dieses Jahr wieder mit einem Informationsstand und einem Vortrag am Göttinger Fernbwehfestival 2011. Unser ca. 45-minütiger Vortrag trug den Titel “Nur zu Besuch im Gefängnis – Reisen und Menschenrechte mit Schwerpunkt Jemen”. Hierbei beschäftigten wir uns neben allgemeinen Fragen rund um das Themengebiet Reisen und Menschenrechte  mit der Menschenrechtslage im Jemen. An unserem Informationsstand hatten die Besucher des Fernwehfestivals die Möglichkeit sich über die Menschenrechte und über Amnesty International zu informieren. Viele der interessierten Festivalbesucher nahmen auch die Möglichkeit wahr, sich mit einer Unterschrift auf unseren Petitionslisten an einer Kampagne zur Verbesserung der Menschenrechtslage von Frauen und Mädchen im Jemen zu beteiligen. Darüber hinaus sammelten wir Unterschriften, um zwei junge Männer -ebenfalls im Jemen - vor der Hinrichtung zu bewahren.

Das Fernwehfestival wird seit einigen Jahren über den Verein Lichtblicke e.V. organisiert. Dieses Jahr hatte der Verein sich entschieden, unsere Arbeit für die Menschenrechte mit einer Spende über 1000 Euro zu unterstützen. Die Spende wurde vor einem der Hauptvorträge des Fernwehfestivals feierlich übergeben. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die großzügige Spende bedanken.

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05.02.2011

Bericht zum Tag der Menschenrechte

Am Freitag, den 10.12.2010, dem Tag der Menschenrechte, hat unsere Amnesty-Gruppe im Göttinger Einkaufzentrum Carée über einen unserer Einzelfälle informiert: Mordechai Vanunu. Wir konnten viele Besucher des Einkaufszentrums dazu bewegen sich mit einer Unterschrift auf unseren Petitionslisten für die Freiheitsrechte von Herrn Vanunu einzusetzen, die durch richterliche Auflagen erheblich eingeschränkt werden. [[http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/

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25.01.2011

Bericht: Filmvorführung "Die Fremde"

In Kooperation mit dem Clubkino des Studentenwerks Göttingen haben wir am 10.01.2011 einen Infostand im Rahmen der Vorführung des Films „Die Fremde“ aufgebaut. Der Film, der das Prädikat „besonders wertvoll“ der deutschen Film- und Medienbewertung erhielt, handelt von einer jungen Türkin, die für ihre Rechte, als selbst bestimmende Frau und Mutter leben zu dürfen, kämpft und dabei mit ihrer Familie bricht. Passend zu diesem Thema konnten wir zahlreiche Unterschriften für die Verbesserung der Rechte von Frauen und Mädchen im Jemen sammeln.

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13.01.2011

Bericht: Informationsstand in der Innenstadt

Am Samstag, den 30.10.2010 haben wir uns mit einem Informationsstand in der Göttinger Innenstadt an der Kampagne “Mehr Verantwortung bei der Polizei” beteiligt. Die Kampagne basiert auf einem im Juli 2010 von Amnesty International veröffentlichten Bericht, in dem ernstzunehmende Vorwürfe mutmaßlicher Polizeigewalt in Deutschland untersucht wurden. Die  aus dem Bericht abgeleiteten Hauptforderungen der Kampagne  nach einer individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten und einer unabhängige Untersuchungskommission unterstützten viele Besucher der Göttinger Innenstadt mit einer Unterschrift auf unseren Petitionslisten.

Hier ein paar Bilder vom Infostand: http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/P1000982HP.jpg alt= width=481 height=641 />[[http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/P1000977HP1.jpg|img class=size-full wp-image-324 aligncenter title=P1000977HP src=]]

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13.01.2011

Bericht: Mund auf - aber wie?

Am 8.1.2011 fand das Training zum Umgang mit diskriminierenden Situationen statt. In dem abwechslungsreichen Programm standen zunächst die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. An einzelnen Situationen wurden exemplarisch unterschiedliche Reaktionsweisen analysiert und weitere Möglichkeiten reflektiert. Durch die Einordnung in ein Modell zur Hilfeleistung konnten unterschiedliche Schritte und mögliche Hindernisse reflektiert werden. Im zweiten Teil wurde mit Hilfe von Übungen an stimmlicher und körpersprachlicher Präsenz gearbeitet, um die eigenen Verhaltensweisen wirkungsvoller werden zu lassen. Den dritten und letzten Teil bildete ein Schlagfertigkeitstraining, in dem nach der Vorstellung konkreter hilfreicher Strategien (aber auch deren Grenzen) sowie das Üben und Ausprobieren im Fokus stand. Nach 4 ½ Stunden intensiven Trainings gaben sowohl die Teilnehmenden als auch das Leitungsteam (Margarete Boos, Professorin für Sozial- und Kommunikationspsychologie; Ulrich Gohlke (Kommunikationstrainer und Sprecherzieher) und Andrea Wendt (amnesty international))ein positives Feedback. Eine Wiederholung des Kurses ist angedacht – bei Interesse bitte bei bildung@amnesty-goettingen.de melden.

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09.12.2010

Bericht: Menschenrechtsbildung in Northeim

von Christine Kunst

12.11.10 gestaltete unsere Amnesty-Gruppe zwei Unterrichtstunden zum Thema „Menschenrechte“ in einer 8. Klasse des Gymnasiums Corvinianum in Northeim. Zunächst veranstalteten wir ein kurzes Brainstorming mit den etwa 13-14jährigen SchülerInnen, in dem sie überlegen sollten, an welcher Stelle sie im Alltag mit Menschenrechten konfrontiert werden. Dabei gaben die SchülerInnen als Beispiele das Schreiben von Briefen und E-Mails (Postgeheimnis) und das Recht bzw. die Pflicht, die Schule zu besuchen an.

Anschließend bearbeiteten die SchülerInnen einen konkreten Fall in einer Gruppenarbeit: Den Fall des chinesischen Journalisten Shi Tao. Dieser hatte eine interne Anweisung der chinesischen Regierung über seinen E-Mail-Account an Journalisten weitergeleitet und war daraufhin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der E-Mail-Dienst yahoo hatte die weitergeleitete E-Mail der chinesischen Regierung zukommen lassen. Die vier Schülergruppen sollten sich in jeweils eine der folgenden Positionen hineinversetzen: Shi Taos Mutter bzw. seine Ehefrau, Shi Tao selbst, den Sprecher von yahoo und den chinesischen Sicherheitspolizisten, der Shi Tao festgenommen hat. Abschließend präsentierten sie ihre Ergebnisse, wobei sie die Gefühle und Gedanken der Personen darstellten.

Unser Ziel als Amnesty-Gruppe war es dabei, den SchülerInnen die verschiedenen Perspektiven der Personen zu zeigen, aber auch klarzustellen, dass Menschenrechte unveräußerlich sind und nicht geopfert werden dürfen. Weder zur Stärkung eines repressiven Systems (wie im Falle der chinesischen Regierung) noch für wirtschaftliche Interessen (wie im Falle yahoos. Geplant ist eine weitere Kooperation mit

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18.11.2010

Bericht: Tage gegen die Todesstrafe

Anlässlich des Tages gegen die Todesstrafe am 10 Oktober 2010 hat unsere Amnesty-Gruppe auch dieses Jahr  einen Informationsstand auf dem Göttinger Marktplatz aufgebaut. Mit zwei großen Holzkreuzen machten wir auf das Thema Todesstrafe aufmerksam und hielten Informationen für die Besucher der Göttinger Innenstadt bereit, wobei unser thematischer Schwerpunkt auf der Todesstrafe in den USA lag.

Viele Passanten ergriffen die Möglichkeit und unterstützten unsere Arbeit mit ihrer Unterschrift auf einer unserer Petitionslisten. Dies ist auch online möglich - zum Beispiel auf einer der drei online-Petitionen für die in den USA von der Todesstrafe bedrohten Häftlinge Troy Davis, Romell Broom, Reginald Clemons.

Hier ein paar Eindrücke von unserem Stand:

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19.10.2010

Bericht: Lesung "Menschenrechte in der Literatur"

Am Donnerstag, den 12.09.2010 veranstalteten wir in der Stadtbibliothek Göttingen eine Lesung, die inhaltlich an die gleichzeitig dort gezeigte Plakatausstellung Menschenrechte in der Literatur anknüpft. In verteilten Rollen wurden Texte aus verschiedensten Zusammenhängen und mit unterschiedlichem inhaltlichem Fokus vorgetragen, die einen Bezug zu den Menschenrechten aufweisen. Darüber hinaus lagen Infomaterialen und Petitionslisten für die Zuhörer bereit.

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28.08.2010

Bericht: Vernissage der Ausstellung "Menschenrechte in der Literatur

Am Donnerstag, den 12.08 fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Menschenrechte in der Literatur'' in der Stadtbibliothek Göttingen statt. Bei Sekt und Saft wurde ein erster Blick auf die Ausstellung geworfen.

In der Ausstellung wird am Beispiel des Tagesablaufes eines Jugendlichen aufgezeigt, wie die Menschenrechte in den verschiedensten Textarten und Kontexten in der Literatur und im Alltag auftauchen. Die Ausstellung ist noch bis zum 29.09.2010 geöffnet, also kommt doch einfach mal vorbei!

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19.08.2010

Bericht: Tag des Folteropfers

Am Samstag, 26.Juni war der Internationale Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter. Leider ist das Thema Folter weiterhin sehr aktuell: aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 dieser Länder wird systematisch gefoltert. Aus diesem Anlass haben wir einen Aktionsstand in der Göttinger Innenstadt veranstaltet.

http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/dsc_9032_.jpg style=margin: 5px; width: 337px; height: 252px I I I Im Mittelpunkt der diesjährigen internationalen Appelle stand die Situation im Iran. Seit den umstrittenen Wahlen im Juni 2009 und den sich anschließenden Demonstrationen wurden mehrere Tausend Iranerinnen und Iraner festgenommen, viele der Gefangenen wurden in Haft gefoltert. Auf diese Geschehnisse machten wir aufmerksam und konnten eine Vielzahl von Unterschriften auf unseren Petitionslisten sammeln. Nähere Informationen sind hier zu finden.

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21.06.2010

Amnesty auf dem Markt der Möglichkeiten

Anlässlich des Weltladen-Jubiläums lud der Arbeitskreis Solidarische Welt e. V. am 15.05.2010 zu einem bunten Markt der Möglichkeiten in den Festsaal der Reformierten Gemeinde ein. Gehandelt wurden hier Jubiläums-T-Shirts, Second-Hand-Kleidung, Literatur und selbst zubereitete oder fair gehandelte Nahrungsmittel. Unveräußerlich blieben hierbei selbstverständlich die Menschenrechte. Unsere Amnesty International-Gruppe 1117 befasste sich diesmal mit Menschenrechtsverletzungen in zwei afrikanischen Ländern, die Tibet-Initiative mit Menschenrechtsverletzungen im fernen Osten.

Das Weltladen-Gremium machte mit einem Wissens-Quiz auf die Kriterien für fairen Handel aufmerksam und konzentrierte sich dabei auf die Region der Elfenbeinküste als größten Kakaoexporteur der Welt. Amnesty informierte über die Menschenrechtsverletzungen vor Ort (Côte d'Ivoire und Burkina Faso). So soll es dort noch Kinderarbeit geben, ja sogar in Verbindung mit Freiheitsberaubung. Berichten zufolge konnten im letzten Jahr einige Kinder aus Burkina Faso befreit werden, die zur Sklavenarbeit auf Kakaoplantagen vorgesehen waren. Auch den Frauen geht es dort nicht besonders gut. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung sterben viele angehende Mütter bei der Geburt eines Kindes. Viele der Saalgäste beteiligten sich mit ihrer Unterschrift an einer Petition, in der die Regierung gebeten wurde, das Netz der Gesundheitsdienste zu erweitern.

Wir hatten das Glück, einen Besucher aus Burkina Faso in unserer Gruppe begrüßen zu dürfen, der hier in Göttingen eine Promotion aufgenommen hat und mit unserer Arbeit und den bunten Feierlichkeiten sehr zufrieden war.

Internet-Quellen:

Hot Chocolate - How Cocoa fuelled the conflict in Côte d’Ivoire http://www.globalwitness.org/media_library_detail.php/552/en/hot_chocolate_how_cocoa_fuelled_the_conflict_in_co

Côte d'Ivoire - Elfenbeinküste http://www.amnesty-hagen.de/html/elfenbeinkuste.html

Petition gegen Müttersterblichkeit in Burkina Faso, ab März 2010 http://www.amnesty.de/petition/2010/3/gegen-die-muettersterblichkeit-burkina-faso

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11.06.2010

Bericht: Grenzgänge - Ein Vortrag von Roni Hammermann (Machsom Watch) zur Menschenrechtsarbeit in Israel/Palästina

http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/ronihammermann1.jpg style=width: 228px; height: 416px; margin: 2px Nur ein halbes Jahr nach dem Besuch des Jerusalemer Rechtsanwalts und Menschenrechtsaktivisten Daniel Shenhar, empfing unsere ai-Gruppe 1117 am 6. Mai 2010 erneut einen Gast aus Israel: Roni Hammermann, Mitbegründerin und Aktivistin der Menschenrechtsorganisation Machsom Watch. Machsom Watch (auf Deutsch: Beobachtung Kontrollpunkt) wurde 2001 von einer kleinen Gruppe israelischer Frauen ins Leben gerufen, die an den Checkpoints das Verhalten der israelischen Armee und Grenzpolizei gegenüber Palästinenser/innen aus den besetzen Gebieten beobachten und Menschenrechtsverletzungen festhalten. Das Ziel ist es, durch die Veröffentlichung dieser Verletzungen Einfluss auf Entscheidungsträger nehmen zu können und so die Situation nachhaltig zu verändern. Das Engagement der inzwischen 400 aktiven Frauen wurde mehrfach international gewürdigt, unter anderem mit dem Aachener Friedenspreis.

Seit dem Jahr 2005 arbeitet Machsom Watch unter dem Namen Court Watch auch noch zu Verfahren gegen Palästinenser und Palästinenserinnen vor israelischen Militärgerichten. Auf Grund des Besatzungsrechtes sind für Verfahren gegen Palästinenser/innen aus den besetzten Gebieten ausschließlich israelische Militärgerichte zuständig, die innerhalb von Militäreinrichtungen und weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen. Court Watch will durch seine Präsenz dagegen Öffentlichkeit schaffen: Die verschriftlichten Beobachtungen wurden inzwischen auch in deutscher Sprache unter dem Titel: SCHULDIG . Mitgliedschaft und Tätigkeit in einer verbotenen Vereinigung. Israelische Militärgerichte 2008 publiziert. In dem bis auf den letzten Platz besetzen Veranstaltungsraum des Holbornschen Hauses legte Roni Hammermann nicht nur die Fakten israelischer Militärgerichte dar, sondern schilderte auch anhand des Schicksals eines jungen Palästinensers, was die Willkür und die nach internationalen Standards unfairen Praktiken für das Leben des einzelnen Menschen bedeuten. Wir danken Frau Hammermann für den sehr aufschlussreichen Vortrag und wünschen ihr weiterhin alles Gute für ihre Arbeit bei Machsom Watch.

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08.06.2010

Bericht zur Einweihung des Menschenrechtspfades

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Am 30. April 2010 wurde der Plesse-Menschenrechtspfad feierlich eröffnet. Die amnesty international Gruppen in Bovenden und Göttingen haben in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Reinhausen einen Pf

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27.05.2010

Bericht zur Filmvorführung "Alles für meinen Vater" im Clubkino

Das Clubkino des Uni Göttingen hat am 10. Mai 2010 den Film Alles für meinen Vater gezeigt, in dem derNahostkonflikt eine wichtige Rolle spielt. Auf eine sehr eindringliche und subjektive Weise erzählt der Film die Geschichte des palästinensischen Selbstmordattentäters Tarek.

Die politischen Dimensionen des Nahostkonfliktes  sowie Menschenrechtsverlezungen im Rahmen des Konflikts tauchen in diesem Film eher im Hintergrund auf. Gerade deswegen hielten wir es für wichtig, die vorhandenen Zusammenhänge zwischen diesem Themen und dem Film aufzuzeigen. Hierfür hatten wir Informationen zusammengestellt, die wir an die Kinobesucher verteilten. In einer kurzen Ansage vor der Film wiesen wir die Zuschauer auf die Thematik der Menschenrechte im Nahostkonflikt und auf unseren im Eingangsbereich des Hörsaals aufgebauten Informationsstand hin. Vor sowie nach der Filmvorführung konnten wir dort viele Unterschriften auf unseren Petitionslisten sammeln. Wir bedanken uns beim Clubkino für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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24.05.2010

Bericht: Fahrradtour zum Pfad der Menschenrechte

Am Sonntag den 2. Mai 2010 fand eine vom ADFC organisierte Fahrradtour statt, bei der unter anderem der Pfad der Menschenrechte auf dem Programm stand. Die Bergtour durch die Göttinger Umgebung wurde von einem amnesty-Mitglied unserer Gruppe begleitet. So konnte eine Regenpause auf dem Hünenstollen dazu genutzt werden, die Teilnehmer der Fahrradtour über die Arbeit von Amnesty International sowie über den zwei Tage vorher eröffneten Pfad der Menschenrechte zu informieren.

Diese Aktion hat gezeigt, dass sich Sport und die Auseinandersetzung mit dem Themengebiet der Menschenrechte sehr gut kombinieren lassen. Wir bedanken uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ADFC Göttingen!

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07.02.2010

Bericht: Amnesty beim Fernwehfestival

Am 23. und 24. Januar machte wieder einmal das Göttinger Fernwehfestival Lust auf's Reisen - und dies schon zum siebten Mal! In mehr als einem Dutzend Vorträgen konnten sich Reiselustige aller Art und Altersgruppe informieren, Anekdoten hören und Bilder bestaunen. Unsere Amnestygruppe war auch wieder dort vertreten. Neben einem Informationsstand im ZHG fand am Sonntag auch ein kostenloser Vortrag zur Menschenrechtslage in Reiseländern statt, der den Titel Nur zu Besuch trug. Referentin Jelka Braden erklärte, wie man Informationen zu speziellen Reiseländern finden kann, und berichtete dann ausführlich über die Menschenrechtslage in drei nordafrikanischen Ländern (Marokko, Ägypten und Tunesien). Auch im nächsten Jahr werden wir ja vielleicht wieder dabei sein.

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27.01.2010

Bericht: Filmvorführung "Sturm"

In einer gemeinsamen Aktion mit dem Clubkino wurde am 18.01. der mehrfach ausgezeichnete Film Sturm von Hans-Christian Schmid (2009) im ZHG 11 vorgeführt. Der Film handelt von einem Prozess gegen einen ehemaligen Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee, am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Unsere Gruppe legte Hintergrundinformationen zu den Kriegsverbrechen aus, die 1992-1995 in Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien verübt wurden. Die Besucher hatten die Gelegenheit, sich einer Petition Gerechtigkeit für Überlebende von Vergewaltigungen im Krieg in Bosnien und Herzegowina an den Ministerpräsidenten Nikola Špiri? in Sarajevo anzuschließen. http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/sturm_filmplakat.jpg style=width: 469px; height: 165px

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11.11.2009

Verwaltungshaft in Israel und Kafkas Kurzgeschichten

Bericht über einen Vortrag des israelischen Menschenrechtsverteidigers Daniel Shenhar

Die jüdische Menschenrechtsorganisation HaMoked (Center for the Defence of the Individual) setzt sich seit ihrer Gründung im Jahre 1988 für die Rechte von Palästinensern in den besetzten Gebieten ein. Einer der ca. 30 Mitarbeiter dieser Organisation ist der Menschenrechtsverteidiger Daniel Shenhar, der im Oktober diesen Jahres eine Vortragsreise durch Deutschland antrat. Unter dem Titel „Recht und Gerechtigkeit im Nahost Konflikt'' berichtete er auch in Göttingen über die Organisation HaMoked und im speziellen über seine Arbeit als Anwalt palästinensischer Gefangener unter Verwaltungshaft bzw. Administrativhaft. Zur Zeit sind ca. 500 Palästinenser von der Administrativhaft betroffen. Im Durchschnitt bleiben sie 2 bis 3 Jahre inhaftiert ohne je ein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren gehabt zu haben.

Wie sieht also die Arbeit eines israelischen Menschenrechtsverteidigers aus? Daniel Shenhar selbst fasst es mit den Worten „It is like a Kafka-Story'' zusammen - wie eine Kurzgeschichte Kafkas. Konkret bedeutet dies, dass ein Verhafteter zunächst einmal komplett ohne eine Verhandlung zu bis zu sechs Monaten Verwaltungshaft verurteilt werden kann. Dem Anwalt des verurteilten kann der Kontakt zu seinem Angeklagten bis zu 18 Tage nach dessen Verhaftung verweigert werden. Und in 18 Tagen, so Daniel Shenhar, könne viel passieren. In der Regel findet innerhalb der 18-Tages-Frist eine Anhörung vor dem Militärgericht st

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22.06.2009

Mission Olympic: Engagement für die Menschenrechte

Amnesty beteiligte sich am 13. Juni am Städtewettbewerb Mission Olympic. Bei diesem Wettbewerb sammelte die Gruppe Aktivitätspunkte für ihre Stadt und konnte auch bei der Bürgerschaft Aufmerksamkeit für die Menschenrechtsarbeit wecken.

Um die Bürgerinnen und Bürger zu sportlichen Aktivitäten anzuspornen, wurde ein selbstgebautes Schnippspiel, eine Shuffle-Variante aus Holz bereitgestellt. Bereits die Teilnahme wurde als Aktivität gewertet und durch einen Stempel in der individuellen Laufkarte belohnt. Wer überdies Punkte erzielt hatte, bekam auch noch Preise von Amnesty International: Die jüngeren Teilnehmer erhielten Bonbons, die älteren in der Regel eine kleine Heftbroschüre mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wer mochte, durfte sich auch noch einen Menschenrechtsquiz mitnehmen, um sein Wissen über die Menschenrechte bei Gelegenheit überprüfen zu können. Petitionen, die an die Vertretungen einiger Staaten gerichtet waren, um die Regierungen darum zu ersuchen, Menschenrechtsverletzungen abzustellen, fanden große Zustimmung und wurden vielfach unterzeichnet.

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05.03.2009

Fernwehfestival 09

ai 1117 beim 6. Fernwehfestival Am 24./25.Januar war es so weit: Fernwehgeplagte Göttinger Bürgerinnen und Bürger hatten beim 6. Fernwehfestival wieder einmal die Gelegenheit, sich aus dem winterlichen Niedersachsen in die Steppe der Mongolei oder zu kanadischen Gletschern entführen zu lassen. Wie schon im letzten Jahr war auch wieder die amnesty Stadtgruppe 1117 dabei und konnte dabei auf das aufmerksam machen, was in der meisten Reiseliteratur unerwähnt bleibt: Verletzungen der Menschenrechte wie etwa das Recht auf Meinungsfreiheit oder die seelische und körperliche Unversehrtheit.

http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/img_6334.JPG style=margin: 4px Zusätzlich zu unserem Stand informierten wir die Besuche/innen des Festivals in einem 20-minütigen Vortrag über die Entstehungsgeschichte von amnesty international und die Arbeitsweise der Organisation. Den Schwerpunkt bildete aber der Bericht über die Menschrechtslage in Israel/palästinensischen Autonomiegebieten/Besetzten Gebieten und über unser Engagement für den israelischen Atomgegner Mordechai Vanunu und den palästinensischen Adminstrativhäftling Salah al Arouri. Dabei klärten wir nicht nur über Umstände und Sachverhalte auf, sondern wiesen die fast 40 Zuhörer/innen auf die Möglichkeit hin, sich mit ihrer Unterschrift für die beiden und gegen die Verstöße an der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte einzusetzen. Die zahlreichen Petitionslisten, die wir im Anschluss an die Veranstaltung Richtung Israel schicken konnten, bewiesen, dass sich die Besucher/innen des Fernwehfestivals nicht allein für beeindruckende Landschaften, farbgewaltige Naturschauspiele und architektonische Meisterleistungen interessieren, sondern auch für die Situation der Menschen, die dort leben.

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20.01.2009

Bericht zur Lesung: "Der Lemberger Professorenmord"

Bei der Lesung von Dieter Schenk aus seinem Buch „Der Lemberger Professorenmord'' am 15.1.2009 war unsere Amnesty-Gruppe mit einem Informationsstand vertreten. Hier folgt nun ein kurzer Bericht über die Lesung:

Trotz erkältungsgeschwächter Stimme gelang es Dieter Schenk sehr eindrücklich die Umstände des Holocausts in Ostgalizien darzustellen. Sein großes Wissen sowohl über die historischen Zusammenhänge, als auch die - weitgehend - unterlassene juristische Aufarbeitung dieser Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik waren sehr beeindruckend.

An dieser Stelle sei auch das neueste Buch von Dieter Schenk empfohlen: BKA - Polizeihilfe für Folterregime. Barbara Lochbihler, die Generalsekretärin von amnesty international in Deutschland schrieb hierzu das Vorwort. Dieter Schenk - selber langjähriges Mitglied bei amnesty international - berichtet darin von der Schlüsselposition des BKA bei Interpol. Das BKA hat Kenntnis von gravierenden Menschenrechtsverletzungen in vielen Interpol-Partnerstaaten. Fraglich ist, wie sich das Amt dabei verhält. Näheres unter www.publizist-schenk.de

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14.09.2008

Pralinen zum Geburtstag

Die Geburtstagspralinen anläßlich des 60. Geburtstags der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fanden sehr guten Absatz. Die Göttinger Confiserie Cortez hatte eigens zu diesem Anlaß leckere Nougatpralinen mit dem amnesty- Logo hergestellt. Zusammen mit einer Ausgabe der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wurden diese am Samstag, 13.9.08 auf dem Göttinger Wochenmarkt verkauft. Wer noch von den leckeren Pralinen probieren möchte (Preis 2 Euro) kann sich gerne per e-mail an uns wenden - sie sind auch sehr gut als Geschenk zu verwenden.

http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2008/09/rimg0295.JPG style=margin: 5px; width: 611px; height: 457px

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15.07.2008

Berichte: amnesty international beim Volkskongress

Verantwortung übernehmen -was bedeutet das überhaupt? Warum fühlen wir uns dazu verpflichtet und tun es doch freiwillig? Diese Fragen hatten sich die MitarbeiterInnen des Deutschen Theaters gestellt und am 7. Juni zu einem 12-stündigen „Volkskongress -How to be good'' in und ums Deutsche Theater geladen. Davon angesprochen fühlten sich neben vielen gemeinnützigen Vereinen natürlich auch wir von amnesty international.

http://www.amnesty-goettingen.de/1117/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/img_2519.jpg dir=ltr style=margin: 2px 10px Mit Unterstützung aus der Göttinger Kunstszene stand unser Beitrag unter dem Motto „60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: So hatte der Künstler Gregory Sheehan auf einer mehr als 3x2m großen Leinwand und vor dem Hintergrund einer Weltkugel ohne Landesgrenzen alle 30 Artikel der AEdMR aufgelistet. Zusätzlich zu unserem Stand mit Infomaterial, Unterschriftenlisten und einem AEdMR-Quiz rollten wir den Menschenrechten vor dem Deutschen Theater einen roten Teppich aus. Zum künstlerischen Konzept gehörte, dass die Menschenrechte nicht nur geehrt und respektiert, sondern auch mit Füßen getreten werden. Und so hatten sich auch schon nach kürzester Zeit auf den Jahreszahlen 1948 und 2008 und den wichtigsten Schlagworten der Menschenrechtscharta, die die Künstlerin Lilly Stehling auf den Teppich geschrieben hatte, die staubigen Schuhe der PassantInnen abgedrückt. Mit sogar zwei Lesungen unterstützte uns der Göttinger Sprecherzieher Ulrich Gohlke, der Menschrechtstexte u.a. von Jean Améry im Studio des DT vortrug. Um 16 Uhr sangen wir der AEdMR vor dem DT ein Ständchen und luden alle Umstehenden zu Sekt und selbstgebackenen Muffins ein. Photos und Plakate verwiesen dabei auf all jene, die „leider nicht mitfeiern können, da sie wie die Journalisten Shi Tao aus China, Juan Adolfo Fernandez Sainz aus Kuba und Annarkurban Amanklitschew aus Turkmenistan ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen und dafür in unfairen Prozessen zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Es kann davon ausgegangen werden, dass sie Folter und schweren Misshandlungen ausgesetzt sind. Unser Hauptanliegen war es daher, möglichst viele Unterschriften für die drei Häftlinge und die Gold für die Menschenrechte-Kampagne zu sammeln. Der Göttinger Volkskongress hatte eigentlich alles, was es für eine gute Veranstaltung braucht: eine großartige Idee, engagierte Mitwirkende, ein abwechselungsreiches Programm, strahlenden Sonnenschein - nur etwas mehr Werbung im Vorfeld wäre gut gewesen.

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25.06.2008

Bericht: „Pfandbecher für die Menschenrechte“

Am Samstag den 31. Mai 2008 haben wir während eines Fußballspiels im Kasseler Auestadion Pfandbecher als Spende für die Arbeit von amnesty international gesammelt. Die Aktion war ein voller Erfolg und hat zudem auch noch sehr viel Spaß gemacht.

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25.06.2008

Bericht: Vorstellungsabend

Etwas verspätet hier auch eine kleine Nachlese zum Vorstellungsabend am 22. April; Am Anfang eines jeden Semesters veranstalten die Amnesty-Gruppen in Göttingen eine kleine Einführungsveranstaltung zur Arbeit von amnesty international in der Welt - und natürlich in Göttingen!

 Zu Beginn zeigten wir den interessierten Gästen bei Tee und Keksen eine Art Kurzfilm, der die Geschichte von ai und die Entwicklung der Organisation, ihre Aufgabenfelder und Ziele vorstellt. Danach waren die drei Göttinger Gruppen (1121, 1117 und Bovenden) an der Reihe. Die jeweiligen Vertreter stellten sich und die Arbeit ihrer Gruppe vor. In einer abschließenden Fragerunde bestand für jeden die Möglichkeit, sich einzubringen.

Auch am Anfang des nächsten Semesters wird es wieder so eine Veranstaltung geben - sie wird dann rechtzeitig hier angekündigt werden.

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29.04.2008

Bericht vom "Wir sind Helden"-Konzert am 20.04.08

„Gekommen um zu bleiben Wir gehen nicht mehr weg Gekommen um zu bleiben Wie ein perfekter Fleck Gekommen um zu bleiben Wir gehen nicht mehr weg Ist dieser Fleck erst in der Hose Ist er nicht mehr rauszureiben Entschuldigung, ich glaub wir sind gekommen um zu bleiben'' [Zitat: Wir sind Helden - Gekommen Um Zu Bleiben]

Diese starken Worte und die zugehörigen ebenso starken Beats schallten am 20.04.08 aus dem Konzertsaal der Stadthalle herüber zu unserem Infostand. Dieser war taktisch klug zwischen der Raucherterrasse und dem Getränkestand platziert. Für die vielen Besucher des „Wir sind Helden-Konzertes'' hatten wir eine Auswahl an Infomaterialien zusammengestellt.

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