Amnesty International Gruppe 1117

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Do, 14.3.2019 um 20 Uhr Dabis Kaffeestube, Rote Str. 39

„Wir sind weder Verbrecher, noch Illegale - wir sind internationale Arbeiter“ Arbeit eines Flüchtlingszentrums in Mexiko

Bei deutschen Diskussionen über Geflüchtete finden die weltweiten Migrationsbewegungen meist wenig Beachtung. Die Menschen, die sich aus den stark bedrohlichen Verhältnissen in Zentralamerika in Richtung USA aufmachen, sind aktuell erst durch die Mauerbaupläne des amerikanischen Präsidenten in den Blick geraten. Diese MigrantInnen werden auf ihrem Weg oft Opfer von Gewalt, in Form von Überfällen, Erpressung und Mord. Manche kommen auch bei dem Versuch auf fahrende Züge aufzuspringen zu Tode. Viele MigrantInnen verschwinden, ohne das ihr Schicksal aufgeklärt wird.

Das Migrantenzentrum „La 72“ in der Nähe der guatemaltekischen Grenze bietet den MigrantInnen vorübergehende Zuflucht und Hilfe auf ihrer gefährlichen Flucht. Das Zentrum ist immer wieder Zielscheibe massiver Drohungen von Seiten staatlicher oder mafiöser Gruppen geworden, da dort nicht nur humanitäre Hilfe in vielfältiger Form geboten wird, sondern auch die Verstöße gegen die Rechte von MigrantInnen dokumentiert werden, die ihnen von krimineller und staatlicher Seite zugefügt wurden. Wolfgang Grenz von der Hamburger CASA-Kogruppe ist seit langem in engem Kontakt mit dem Zentrum. Auf Einladung der Göttinger Stadtgruppe von Amnesty International wird Wolfgang Grenz von seinen Eindrücken während seiner Mexiko-Reise im Herbst letzten Jahres mit Fotos berichten.

Veranstaltung von amnesty international www.amnesty-goettingen.de


Grenzzaun bei Ciudad Juare, Mexiko; Foto: Wolfgang Grenz