Amnesty International Gruppe 1117

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Gruppe 1117

Die nächsten Termine:

  • Gruppentreffen am 18.01.2018 um 20h im Göttinger Weltladen (Nikolaistraße 10)
  • Fernwehfestival am 20.01.2018 um 18h-Zentrales Hörsaalgebäude der Uni Göttingen
  • Gruppentreffen am 01.02.2018 um 20h im Göttinger Weltladen (Nikolaistraße 10)
  • Gruppentreffen am 15.02.2018 um 20h im Göttinger Weltladen (Nikolaistraße 10)


Herzlich willkommen!

Unsere Göttinger Amnesty-Gruppe setzt sich mit den verschiedensten Mitteln für die Menschenrechte ein. Wir schreiben Petitionen für Menschen in Gefahr, organisieren Vorträge, Infostände in der Innenstadt oder bei der Aufführung eines Kinofilms zum Themenkomplex Menschenrechte. An dieser Stelle möchten wir einige unserer Aktionen vorstellen.

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Dezember 2017

Advent fairzaubert

Das EPIZ hat einen schönen Adventskalender erstellt: https://tuerchen.com/advent-fairzaubert Auch wir von Amnesty sind darin zu entdecken!

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04.12.2017

Amnesty beim Clubkino

Die andere Seite der Hoffnung – Toivon tuolla puolen (fin. OmU) Montag, 4.12.17 um 19.30 Uhr im ZHG 011, Campus Göttingen

Das Clubkino zeigt den interessanten Film von Aki Kaurismäki über einen jungen Syrer, der nach Finnland flüchtet und wie es ihm dort ergeht. Wir werden dort sein und Informationen zum Thema Flucht und Asyl bereit stellen, sowie Möglichkeiten sich selber zu engagieren. Näheres zum Film: Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki.

Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.

FIN / GER 2017 Regie & Drehbuch: Aki Kaurismäki

Darsteller: Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Janne Hyytiäinen, Ilkka Koivula

Länge: 98 Minuten Eintritt 2,- Euro

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Mittwoch 29.11. um 19.00 Uhr im Lumiere

Amnestystand im Lumiere

Bei dem Film „Als Paul über das Meer kam“ werden wir mit Informationen über die Menschenrechtslage in Kamerun und auch mit Informationen zu den Themen Flucht und Asyl dabei sein.

Näheres zu dem Film: Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Und findet ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben? Der Film erzählt eine ganz persönliche Migrationsgeschichte und eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Regisseur und Protagonist im politisch brisanten Umfeld der europäischen Flüchtlingsdebatte. Jakob Preuss schafft es, dem Thema Migration durch Paul Nkamani ein Gesicht zu geben.

Deutscher Film von 2017, 97 Min. Mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln Buch und Regie: Jakob Preuss

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Briefmarathon 2017

29.11.2017-10.12.2017

Briefmarathon-Dein Brief kann Leben retten

Der Briefmarathon findet jedes Jahr rund um den Internationalen Tag der Menschenrechte im Dezem¬ber statt und ist mittlerweile die größte internatio¬nale Amnesty ¬Aktion: Im vergangenen Jahr schrieben Menschen aus nahezu allen Ländern der Erde mehr als 4,6 Millionen Briefe – so viele wie nie zuvor. Allein aus Deutschland wurden 331.395 Appelle und Solidaritätsschreiben verschickt. Das gemein¬same Briefeschreiben zeigt die Kraft der inter¬nationalen Amnesty--Bewegung: An wenigen Tagen konzentrieren sich Menschen auf der ganzen Welt geballt auf das Schicksal Einzelner. Die unzähligen Briefe zeigen den Betroffenen und ihren Familien, dass sie nicht allein sind. Und sie machen Regierungen Druck: Einen einzelnen Appell können die Behörden ungelesen in den Papierkorb werfen, aber Tausende von Schreiben, die auf die Einhaltung der Menschenrechte pochen, lassen sich nicht ignorieren!

Das beweist auch der Fall des Nigerianers Moses Akatugba, für den sich Amnesty beim Briefmarathon 2014 einsetzte. Er war als Minderjähriger festgenommen, gefoltert und später zum Tode verurteilt worden. Nachdem der zuständige Gouverneur zahllose Appelle erhalten hatte, begnadigte er Moses Akatugba im Mai 2015 und ließ ihn frei. Er berief sich dabei ausdrücklich auf den Protest von Amnesty. Auch 2017 werden wieder an vielen Orten in Göttingen vorbereitete Briefe und Informationen zum Briefmarathon ausliegen, die nur noch unterschrieben werden müssen und auch digital kann man sich am Briefmarathon beteiligen: www.amnesty.de/briefmarathon. „Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht allein bin. Und dafür, dass mich so viele Menschen aus der ganzen Welt unterstützen.“ Das sagte Máxima Acuña über die Post, die sie beim Briefmarathon 2016 erhielt. Die peruanische Kleinbäuerin widersetzt sich seit Jahren einem mächtigen Bergbauunternehmen, das sie von ihrem Land vertreiben will. Die Unterstützung von mehr als 150.000 Menschen weltweit zeigte Wirkung: Im Mai 2017 fällte der Oberste Gerichtshof des Landes ein historisches Urteil – Máxima Acuña darf auf ihrem Land bleiben. https://www.amnesty.de/informieren/laender/peru Am 13.12.2017 berichtet ein Film über diesen eindrucksvollen Kampf der peruanischen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen (20.15 Uhr, khg, Kurze Str. 13, Göttingen).

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Samstag, 21. Oktober 2017 | 19:00 Uhr

Paulinerkirche

Amnesty Stand beim Vortrag von Patrick Kingsley zum Thema Flüchtlinge zum Literaturherbst Göttingen

In seinem Buch "Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise" erzählt Patrick Kingsley von seinen Erfahrungen und Erlebnissen auf den Flüchtlingsrouten und beschreibt die Ursachen und Auswirkungen der Migrationsbewegung.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

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Januar 2018

Tadschikistan

Von und mit Humayro Bakthiyar auf Einladung von amnesty international Göttingen

Fernwehfestival 2018 http://fernwehfestival.de/tadschikistan Samstag, 20.1.18 um 18 Uhr – Eintritt frei – Zentrales Hörsaalgebäude der Uni Göttingen

Vom Hochgebirgsland Tadschikistan ist vor allem das spektakuläre Pamir-Gebirge bekannt. Doch wie sieht die Situation in diesem ansonsten hier recht unbekannten Land aus?

Die junge Tadschikin Humayro Bakthiyar kann mit großer Expertise darüber berichten. Humayro Bakthiyar arbeitete in ihrer Heimat zunächst als Parlamentsreporterin beim Radio und anschließend als politische Journalistin. Unter anderem für ihre Arbeit zu den tadschikischen Präsidentschaftswahlen und zum Thema „Radikalismus und Extremismus“ wurde sie in den Jahren 2012, 2013 und 2015 vom "Institute for War and Peace Reporting" ausgezeichnet.

Diese und andere Recherchen brachten Humayro Bakhtiyar jedoch ins Visier des tadschikischen Geheimdienstes. So wurde sie mehrfach von den Sicherheitsdiensten verhört und mit Verhaftung bedroht, eine Kontaktperson von ihr wurde auf offener Straße ermordet. Die junge Journalistin muss mittlerweile nach einer Einschätzung von Reporter ohne Grenzen um ihr Leben fürchten.

Seit September 2016 lebt sie als Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte sicher in Hamburg. Auf Einladung der Göttinger amnesty international Gruppe wird Humayro Bakthiyar Einblicke in die Lage ihres Heimatlandes Tadschikistan geben.

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