Amnesty International Gruppe 1117

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Gruppe 1117

Die nächsten Termine:


Herzlich willkommen!

Unsere Göttinger Amnesty-Gruppe setzt sich mit den verschiedensten Mitteln für die Menschenrechte ein. Wir schreiben Petitionen für Menschen in Gefahr, organisieren Vorträge, Infostände in der Innenstadt oder bei der Aufführung eines Kinofilms zum Themenkomplex Menschenrechte. An dieser Stelle möchten wir einige unserer Aktionen vorstellen.

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Januar/Februar 2017

Gruppentreffen

Alle, die bei uns mitmachen wollen oder sich einfach nur für unsere Arbeit interessieren sind herzlich eingeladen zu unseren Gruppentreffen zu kommen!

Unsere Gruppentreffen sind immer am 1. und dritten Donnerstag im Monat, also am 5. und 19. Januar sowie am 2. und 16. Februar um 20h im Göttinger Weltladen (Nikolaistr.10).

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ab 27.10.2016

Ausstellung: CeMIS International Photo Competition 2016 Inequality and Diversity in Contemporary India

Ab 27. Oktober 2016 wird in der Zentralmensa der Universität Göttingen eine Photoausstellung zu Ungleichheit und Diversität im modernen Indien gezeigt. Auf der Textauszug von der Homepage der Uni Göttingen wird die Ausstellung folgendermaßen beschrieben:

„ Das Centre for Modern Indian Studies an der Universität Göttingen hat im Frühjahr 2016 dazu aufgerufen, Fotos zur CeMIS International Photo Competition zum Thema "Inequality and Diversity in Contemporary India" einzusenden. Aus Hunderten von Einsendungen hat eine Jury die hier gezeigten 19 Fotos ausgewählt. Die Ausstellung ist der Auftakt der India Inside Out Veranstaltungsreihe, mit der das CeMIS zeitgenössische Kunst und Kultur aus Indien nach Göttingen bringen wird. https://www.uni-goettingen.de/de/131932.html

Die Ausstellungseröffnung begleiteten wir mit einem amnesty- Infostand.

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30.11.2016

Kastenwesen und Herrschaft: Menschenrechts-verletzungen und Anti-Kasten-Aktivismus im gegenwärtigen Indien

  • Was? Vortrag und Diskussion
  • Wann? 20 Uhr,
  • Wo? Evangelische Studierenden Gemeinde ESG, Obere Karspüle 30, Göttingen
VeranstalterInnen: Forscher*innen vom Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen und Mitarbeiter*innen von Amnesty International

Das Kastensystem unterdrückt nach wie vor Millionen von Menschen sowohl in Südasien als auch in der indischen Diaspora, indem es sie ökonomischer, politischer und kultureller Ausgrenzung ausliefert. Die Referent*innen werden durch Filmbeiträge und aktuelle Berichte sowohl über das Kastensystem als auch über Anti-Kasten-Aktivitäten in Indien informieren und in der Diskussion mit den Zuhörer*innen zahlreiche Wege erläutern, wie Menschen mehr über dieses Thema erfahren und sich engagieren können, um diese Ungerechtigkeit zu beenden.

Eintritt frei

english version:

Caste as Domination: Human Rights Abuses and Anti-Caste Activism in Contemporary India

Speakers: Researchers from the Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) at the University of Göttingen and representatives of Amnesty International

This event will explain how caste discrimination violently subordinates millions of people in both South Asia and the diaspora, subjecting them to economic, political and cultural exclusion. Through film and discussion with the audience, panelists will talk about anti-caste activism and the numerous ways people can learn moreand get involved in ending this injustice.

entrance free

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10.09.2016

Infonachmittag über die Arbeit von amnesty

Am 8.11. findet um 16h ein Infonachmittag über die Arbeit von amnesty im Gesprächskreis für Frauen der evangelischen Kirchengemeinde St. Martin in Göttingen-Geismar im Gemeindehaus, Mitteldorfstraße statt.

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15.12.2016

Migration weltweit - Migration durch Mexiko , Film- & Informationsabend in Kooperation mit "Mexikaner in Göttingen"

Bei deutschen Diskussionen über Geflüchtete geraten weltweite Migrationsbewegungen oft völlig aus dem Blick. So fliehen viele Menschen vor existentiell bedrohlichen Situationen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala in Richtung Norden. Dies ist eine lange, oft lebensgefährliche Reise, auf der sie Risiken wie Entführung, Vergewaltigung und Überfällen ausgesetzt sind. Der Film begleitet zentralamerikanische Migrant_innen auf ihrem Weg durch Mexiko in Richtung USA und zeigt dabei auch Unterstützungsmöglichkeiten auf. 20 Uhr in der khg (Katholische Hochschulgemeinde) Kurze Straße 3

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FritzBauer2

08.12.2016

FRITZ BAUER: "GERICHTSTAG HALTEN ÜBER UNS SELBST" - SZENISCHE LESUNG AUSCHWITZPROZESS

Unter Mitwirkung des Gipsy-Swing‐Ensembles

8.12.2016 im Apex, Burgstraße 46 in Göttingen um 20 Uhr

Der hessische Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968), der den Frankfurter Auschwitzprozess gegen den Widerstand in Justiz, Politik und Gesellschaft durchsetzte, wollte durch von ihm eingeleitete Strafverfahren über die Zeit des Nationalsozialismus aufklären und die Ursachen des Nationalsozialismus durchsichtiger machen.

Obwohl es Bauer um den historischen Hintergrund und nicht in erster Linie um die Bestrafung der Täter ging, vertrat er die Auffassung, dass sich jeder des Mordes schuldig machte, der irgend eine Funktion im Räderwerk der Vernichtung inne hatte. Es habe „nicht nur Hitler und Himmler gegeben, sondern Hunderttausende, Millionen anderer, die das, was geschehen war, nicht nur durchgeführt haben weil es befohlen war, sondern weil es ihrer eigenen Weltanschauung entsprach, zu der sie sich aus freien Stücken bekannt hatten“.

In Form einer szenischen Lesung kommen Richter, Staatsanwalt und überlebende Zeuginnen (Sinti‐Frauen und Jüdinnen) zu Wort. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verhör von drei angeklagten SS-Tätern. Sie leugneten ihre Verantwortung, logen trotz eindeutiger Zeugenaussagen und versuchten durch angeblichen Befehlsnotstand ihre Schuld zu bestreiten. Da alle Texte authentisch sind, eröffnet sich ein Einblick in den Prozess aus den Jahren 1963 bis 1965. Die Texte wurden von Dieter Schenk eingerichtet, der sich als Träger des Fritz‐Bauer‐Preises der Humanistischen Union seit vielen Jahren mit dem Thema auseinander setzt.

Die musikalische Gestaltung durch die Sinti‐Musiker besteht kontrastierend zu dem verhandeltem Mordgeschehen. Sie spielen Swing, der von den Nazis als „Negermusik“ verboten und mit Gefängnisstrafe bedroht war.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltet von amnesty international Göttingen (Gruppe 1117) im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus )

Die Bildrechte der hier gezeigten Bilder wurden Dieter Schenk vom Fritz Bauer Institut für Zwecke der szenischen Lesung übertragen.

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